Pflege aus dem Ausland?

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leuchtendeFinsternis
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Pflege aus dem Ausland?

Beitrag von leuchtendeFinsternis » Dienstag 14. Mai 2019, 07:39

Hallo,

ich hab folgendes Problem, die Krankenkasse wird mir vermutlich wie ich sie kenne keine große Pflegestufe bewilligen, da ich ja noch (an manchen Tagen!) alleine bis aufs Kloh gehen kann. Ich hab aber das Problem, immer wieder episodische Lähmungen zu bekommen und mir reißen Muskeln und Bindegewebe und auch Gefäße, dazu habe ich zentrale Apnoe und wegen Spastiken und Dystonien leider auf Benzos angewiesen. Eine super gefährliche Kombination. Jetzt überlege ich, ob man nicht irgendwo eine Pflegekraft günstig aus dem Ausland bekommen kann, die in der Nacht aufpasst, dass die Sättigung nicht zu weit fehlt, die bei den Medis aufpasst wenn man mal was über oder unterdosiert.

Was denkt ihr? Im Prinzip würde eine 12h Betreuung reichen über die Nacht und kurz Essen einkaufen, am Tag ist fast immer wer da für den Notfall. Alternativ habe ich mir gedacht die Geräte so einzustellen, dass der PCeinen Life Stream sendet und Vertrauenspersonen dann eine SMS sendet. Aber das hilft mir ja auch nichts, wenn keienr da ist der weiß was man bei einem spastischen Sturn/ Krampfanfall macht, oder wenn eine Atemdepression vorliegt.

Habt ihr da Ideen?

MFG

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Ida
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Re: Pflege aus dem Ausland?

Beitrag von Ida » Donnerstag 16. Mai 2019, 10:50

ich denke, Du solltest über Deinen Arzt oder selbst bei der Kasse eine Einstufung in die Pflegekasse beantragen. Dann wirst Du begutachtet und kannst weitersehen. Auch wenn nötig Widerspruch einlegen. Nur so aus der Luft kann man es nicht beurteilen. Was Du schreibst , denk ich, muß doch reichen für ??? welche Pflegestufe auch immer. Dann weißt Du, was Du für Mittel zur Verfügung hast.

Bei dem Antrag helfen auch Beratungsstellen.

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