Verhinderungspflege

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Pippi
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Verhinderungspflege

Beitrag von Pippi » Freitag 14. Februar 2020, 20:59

Hallo,

ich bin nicht pflegebedürftig und es geht auch nicht um mich. Da das für mich noch kein Thema ist, habe ich eine Verständnisfrage.

Ist es rechtlich möglich zwei Mal in der Woche Hilfe im Haushalt zu bekommen und das wird über die ergänzenden Leistungen und die Verhinderungspflege abgerechnet? Alles Weitere wird von der privaten Pflegepersonal geleistet und dafür wird das volle Pflegegeld ausgezahlt.

So wie ich das gelesen habe kann die Verhinderungspflege auch in Form von hauswirtschaftlichen Leistungen erbracht werden. Allerdings wird sie ja regelmäßig an zwei Terminen in der Woche erbracht. Ich verstehe die Verhinderungspflege als Vertretung wenn die eigentliche Pflegepersonal mal nicht kann.

Ist das so möglich oder mißbraucht man dabei die Verhinderungspflege?
Viele Grüße
Pippi

ulik
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Re: Verhinderungspflege

Beitrag von ulik » Freitag 14. Februar 2020, 21:06

Es gibt die entlastungsleistungen zum putzen z.B
Reichen die nicht kannst du stundenweise die VHP beanspruchen. Da hab ich aber keine Erfahrungen.

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limoncello
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Re: Verhinderungspflege

Beitrag von limoncello » Samstag 15. Februar 2020, 00:08

Es gibt drei Möglichkeiten soweit ich weiss:

Pflegesachleistungen, Entlastungsbetrag oder eben über die Verhinderungspflege.

Und nein du missbrauchst die Verhinderungspflege nicht, denn die dient auch zur Entlastung desjenigen der pflegt. Sprich immer wenn die Person im Urlaub ist, krank ist oder eben zur Entlastung innerhalb des Tages das nicht auch noch macht. Es ist also recht flexibel. Die Dame die im Haushalt 2x die Woche helfen soll kommt dann eben zur Entlastung in genau dieser Zeit. (man könnte ja zb auch argumentieren, dass die Pflegeperson sich in der Zeit um den zu Pflegenden künmert und verhindert ist gleichzeitig die Wohnung zu putzen)

Das einzige was blöd wäre ist natürlich wenn man auf die Art viel von dem Geld aufbraucht und dann evt wenig noch da ist wenn dann plötzlich die Pflegeperson echt ma lange wg Krankheit ausfällt das muss man kalkulieren
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Re: Verhinderungspflege

Beitrag von Sinale » Sonntag 16. Februar 2020, 11:56

Hallo Zusammen,
limoncello hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 00:08
.....Die Dame die im Haushalt 2x die Woche helfen soll kommt dann eben zur Entlastung in genau dieser Zeit. (man könnte ja zb auch argumentieren, dass die Pflegeperson sich in der Zeit um den zu Pflegenden künmert und verhindert ist gleichzeitig die Wohnung zu putzen).....
mit dieser Argumentation ist die Abrechnung über die die Verhinderungspflege nicht möglich, da nur erstattet wird, wenn die übliche Pflegeperson während der Zeit in der die Verhinderungspflege stattfindet, abwesend ist. Dies sollte in der Abrechnung der stundenweisen Verhinderungspflege bei der Krankenkasse auch angegeben werden. Nachzulesen ist dies im derzeit aktuellen Rundschreiben zur Pflegeversicherung, Stand: 19.12.2019, zu § 39 SGB XI , ab S. 187 :

https://www.gkv-spitzenverband.de/media ... riften.pdf
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Re: Verhinderungspflege

Beitrag von limoncello » Sonntag 16. Februar 2020, 17:17

Ah Supi Sinale, aber dann argumentiert man eben anders. Dann erholt sich die Pflegende Person in der Zeit, wo die Haushaltshilfe da ist und ist abwesend. Die braucht ja schliesslich auch mal Pause....dürfte dann ja so argumentiert kein Problem sein.... :top:
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Re: Verhinderungspflege

Beitrag von Sania » Sonntag 16. Februar 2020, 21:47

Ich rechne die Haushaltshilfe über die Entlastungsleitung und VHP ab. Argumente dafür habe ich noch nie benötigt. Ich habe die Rechnung eingereicht und das Geld bekommen.

Bei der Beantragung (die man am Ende des Jahres für das folgende Jahr abgibt) kreuze ich immer stundenweise VHP an und gebe an, dass meine Pflegeperson nicht länger als 8 Stunden abwesend ist. Da ich nicht in die Zukunft schauen kann, weiß ich nicht was der Unsinn dieses Antrages soll. Zumal er ja gar nicht abgelehnt werden kann. Aber den Verstand bei dem ganzen einzuschalten macht nur Kopfweh.
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