Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Du suchst eine Assistenz, was muss beachtet werden, welche Unterstützung gibt es
ulik
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Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Freitag 29. März 2019, 19:03

Huhu,

ich beabsichtige jetzt ein Antrag auf Freizeitassistenz zu stellen. Denn ich hab die Nase voll von anderen abhängig zu sein und dann übelst eintäuscht zu werden. Ist mir schon mehrfach passiert bei "gesunden Freunden".....
Aber dieses mal war es richtig schlimm....

Irgendwie kam alles zusammen und dann hat es mich richtig umgehauen.

Ich hab 6 Wochen gebraucht um wieder lachen zu können und mein Selbstvertrauen war ganz weit unten.... Der ganze ärger hat sich dann in Spastik gerecht und mit der letzten Akutsituation kämpfe teilweise jetzt noch- trotz mehrfachem Quaddeln der HWS, BWS und Schultern. Ich hatte schon Wassereinlagerungen im Gesicht und höllische Kopfschmerzen.




Zurück zum Thema:
Habt ihr gute Argumente für die Assistenz?
Was fügt man dem formlosen Antrag als Anlagen bei?

Ich erhalte bereits Eingliederungshilfe nach SGB XII - Ambulant betreutes Wohnen. Da zahlt das Sozialamt Summe X monatlich an den Trägerverein. Meine Mutter ist dafür max. mit Ca. 34 € monatlich unterhaltspflichtig.

Wenn man jetzt noch pers. Budhet beansprucht muss man dann als Angehöriger die 34 € doppelt bezahlen?

Danke für eure Antworten! :-D

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von Sinale » Samstag 30. März 2019, 10:54

Hallo Uli,

ich habe dir noch als wir bei Rehatalk waren, Alles aus meiner Sicht Wichtige zum Thema gesandt. Du hast damals geschrieben, du würdest dies abspeichern.

Es gibt zwischenzeitlich sog. Teilhabeberatungsstellen, auch in deiner Nähe, die individuell zum Thema beraten. Über folgenden Link kannst du eine Adresse in deiner Nähe suchen:

https://www.teilhabeberatung.de/

Ich wünsche viel Erfolg!

Deine Mutter muss dann nicht mehr bezahlen!
Viele Grüße
Sinale

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Samstag 30. März 2019, 14:45

Danke Sinale,

das muss mir beim Speichern durch die Lappen gegangen sein.
ich hab inzwischen auch den Antrag zum persönlichen Budget gefunden. (KSV-Sachsen).


Ich hatte das damals auch noch nicht so fest entschlossen im Sinn wie es jetzt der Fall ist.

Es sind ähnliche Fragen wie bei meinem betreuten Wohnen. Ich hab glücklicher Weise auch deren Hilfe beim ausfüllen.
Aber mags immer ganz gern selbst noch mal nachzuhacken. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Klasse, das es dieses Forum gibt.

ulik
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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Mittwoch 8. Mai 2019, 21:06

Heute kamen noch einige fragen vom Kostenträger u.a. ob ich sach und Kombileistung vom Pflegedienst bekomm. Wie ich meine Medi nehme, wer mich pflegt also PD oder Angehöriger.

Und ob ich wegetrainig und sozialtherapie zu tun.
Was hat begleitung zu kulturellen veranastalung und schwimmen also sportliche aktivitäten mit pflege zu tun?

Maximal Anziehen helfen kleidung richten und duschen. Oder auch essen schneiden im Restaurant mit Assistenz um mit Freunden essen einzunehmen?

Aber ist das wirklich Grundpflege in der Freizeit.

Wie ist da die vorgegensweise bezüglich der Gelderverteilung? Wird das Pflegegeld gekürzt?

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von Sinale » Mittwoch 8. Mai 2019, 22:41

Hallo Uli,

das Pflegegeld wird ganz sicher nicht gekürzt!

Ich würde die Bezeichnung Pflege/ Grundpflege in der Freizeit gegenüber dem Kostenträger der Freizeitassistenz nicht erwähnen, denn es ist unrealistisch, dass dich ein Pflegedienst in der Freizeit begleitet. Wenn gefragt wird, sage einfach, dass du natürlich Hilfe während deiner Freizeitunternehmungen benötigst, andernfalls hättest du diese Leistung nicht beantragt.

Da gerade jetzt eine Gesetzesänderung in diesem Bereich vollzogen wird, möchte ich dir nochmal dringend anraten, dich an die nächste EUTB-Beratungsstelle zu wenden, siehe oben. Hier kann dir sicherlich geholfen werden, sicherlich auch da Erfahrung mit dem Kostenträger vor Ort besteht / gesammelt wird.

Wichtig ist aus meiner Sicht auch folgendes:

Ein Teilhabeplan ist zu erstellen, wenn Leistungen mehrerer Rehabilitationsträger oder verschiedener Leistungsgruppen gemäß § 5 SGB IX erforderlich sind (§ 19 SGB IX). Ein Teilhabeplan ist zudem auf Wunsch des Leistungsberechtigten zu erstellen, auch wenn weder Leistungen aus verschiedenen Leistungsgruppen noch von mehreren Rehabilitationsträgern vorliegen.

Ich würde an deiner Stelle daher folgendes schreiben:

"Mein Antrag bei Ihnen betrifft eine Leistungsgruppe, mehrere Rehabilitationsträger sind nicht involviert. Einen Teilhabeplan wünsche ich nicht."

Damit machst du auch deutlich, dass die Pflegeversicherung nicht in dieses Antragsgeschehen involviert ist.

Durch die vollzogenen Gesetzesänderungen gibt es zwischenzeitlich Überschneidungen zwischen der Pflegeversicherung und der Eingliederungshilfe. Niemand weiß jedoch, wie sich dies konkret auswirken wird.

Viel Erfolg!
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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Donnerstag 9. Mai 2019, 05:39

Ich würde an deiner Stelle daher folgendes schreiben:

"Mein Antrag bei Ihnen betrifft eine Leistungsgruppe, mehrere Rehabilitationsträger sind nicht involviert. Einen Teilhabeplan wünsche ich nicht."

Die Pflegekasse weiss nix von meinem Antrag. Muss man die darüber informieren? Das Amt will mein MDK Gutachten.

Ist ein Teilhabeplan sowas wie ne Zielvereinbarung?
Die bekommt man beim bei uns ob man will oder nicht. Weiss ich von 24h Assistentlern.

Ich schick dir mal mein brief per PN.

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Donnerstag 9. Mai 2019, 05:41

Ich hab das mit dem Teilhabeplan überlesen. Sorry
Danke. 😊
Ich hab Hilfe von einem verein.Nicht direkt ein Assistenzverein. Aber es bestehen Erfahrungen mit dem Kostenträger.

Ich habe auch schon mal Arbeitsasistenz mit deren Hilfe bekommen.

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von Sinale » Donnerstag 9. Mai 2019, 12:21

Hallo Uli,

den Brief finde ich grundsätzlich gut! Ob alle Informationen darin sinnvoll sind, kann ich aufgrund der neuen Gesetzeslage und mangels Erfahrung bei dir vor Ort nicht beurteilen.

24-Stunden-Assistenzler benötigen tatsächlich einen Teilhabeplan. Du kannst diesen jedoch ablehnen, da bei dir nur ein Leistungsträger involviert ist und du lediglich eine Leistung (Eingliederungshilfe) beantragt hast!
Die Gesetzesgrundlagen habe ich oben genannt! Wie oben geschrieben, ich würde an deiner Stelle den o. g. Satz an das Amt schreiben.

Die Pflegekasse musst du keinesfalls informieren und bitte tue dies auch nicht, denn dies könnte zu deinem Nachteil sein!
Viele Grüße
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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Donnerstag 9. Mai 2019, 14:09

Ich habe in dem brief alle fragen des amtes beantwortet.
Wie war die freizeit geregelt und was soll sich ändern?
Beziehen sie Pflegegeld? Entlastungs oder sach- und Kombileistungen?

Gibt es regelmäßige Arztbesuche, Wegetraining und Soziotherapie, psycholologische Betreuung?
Wie erfolgt das Medicomplaince?

Ich werd noch par Tage drüber schlafen und mein abW-Helfer nochmal schauen lassen.

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von Sania » Donnerstag 9. Mai 2019, 14:23

Bei den Fragen rollen sich mir schon die Fussnägel. Was hat Freizeitassistenz mit regelmäßigen Arztbesuchen und psychologischer Betreuung zu tun??? Muss man das machen, wenn man ab und an mal ins Kino will? Und was ist Soziotherapie? Was gehen denen die Medikamente an. Ich könnte echt kotzen.
Liebe Grüße
Sania

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von Sinale » Donnerstag 9. Mai 2019, 14:45

Hallo Sania,

genau dies sind nun die Folgen des neuen "schönen" Bundesteilhabegesetzes, welches diesen Namen mit Sicherheit nicht verdient hat. Sobald wir eine Leistung beantragen, müssen wir noch mehr Privates preisgeben, als je zuvor, dies wurde mit Absicht so gesetzlich geregelt und ist politisch gewollt. Hintergrund dessen ist es letztendlich, durch das BTHG Geld zu sparen. Dies wird letztendlich auch gelingen, da nicht Viele die Kraft haben werden, sich auch vor Gericht dagegen zur Wehr zu setzen und zudem gilt inzwischen stationär vor privatem Wohnen. Dies bedeutet, sobald die Finanzierung von Assistenzen, von Pflege den Ämtern zu teuer wird, werden sie Betroffene in (Alten-) Heime drängen.
Viele Grüße
Sinale

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Donnerstag 9. Mai 2019, 15:02

Das ging mir ähnlich.
Ich habe noch bewusst von häuslicher Pflege gesprochen und Sinales Satz eingefügt.

Damit klar ist, häusliche Pflege = Mutter
Freizeitassi . außerhalb der Wohnung = Sozialamt.
Kann das Amt mich zur Verhinderungspflege zwingen?

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von Sinale » Donnerstag 9. Mai 2019, 15:11

Hallo Uli,

nein, die Verhinderungspflege ist ein Ersatz für die häusliche Pflege, wenn deine Mutter zwischendurch - ganz gleich aus welchem Grunde - ausfällt.
Viele Grüße
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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Donnerstag 9. Mai 2019, 15:34

Danke euch. Ich werde berichten und dran bleiben. Ich will selbstbestimmt leben. :perfekt:

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Freitag 10. Mai 2019, 14:13

Der Brief mit den beantworten Fragen ist fertig. Ich habe angegeben, das pflegerische Tätigkeiten für meine Freizeitassistenz nicht von Bedeutung sind bzw. in äußerst geringem Umfang.

Die Freigabe das sich das Amt das MDK Gutachten bei der Pflegekasse holen darf habe ich nicht erteilt. Stattdessen habe ich eine Kopie meines Gutachtens (22 Jahre alt) beigefügt. Ein anderes hab ich nicht.


Kann man die Erstellung des Teilhabeplan im Nachgang immer noch "abwählen". Kann ja auch sein das man damit schlafende Hunde weckt, oder?!

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von Sinale » Freitag 10. Mai 2019, 14:43

Hallo Uli,

natürlich, du kannst den Teilhabeplan auch noch ablehnen, wenn er vom Amt genannt wird.

Der Teilhabeplan ist nicht zu verwechseln mit dem Gesamtplan, den das Amt Behördenintern erstellen kann. Hier wird nach neuem Recht die Mitwirkung des Antragsstellenden gefordert. Auch hier kann der Antragsstellende wünschen, dass kein Gesamtplan erstellt wird, wenn die Sachbearbeitung dies möchte, kann er jedoch im Gegensatz zum Teilhabeplan dennoch erstellt werden.
Viele Grüße
Sinale

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Freitag 10. Mai 2019, 18:06

kann man eigentlich sein MDK - Gutachten bei der PK als betroffener Ohne angabe von triftigen gründen anfordern?
Das Gutachten ist 22 Jahre alt. Da war meine letzte pers. MDK Prüfung.

In meinem Fall verfüge ich lediglich über in mehrseitiges Fax, welches zwecks dem Merkzeichen aG angefordert wurde. Ich erhielt Akteneinsicht bei der Schwerbehindertenabteilung. Das war 2012.

Bei dem Fax fehlt die Tabelle für "ambulante Pflege" . Vermutlich wegen technischer Fehler.
Aber in der Zusammenfassung im Fließtext ist definiert was meine Defizite sind.

Die Stadt- Abt. Schwerbehinderteneigenschaft hat sich da zwecks aG wohl aber nicht dran gestört. Denn die dauerhafte Mobilitätseinschränkung wurde auch wenns länger dauerte anerkannt.

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von Sinale » Freitag 10. Mai 2019, 19:01

Hallo Uli,

ja, dies ist grundsätzlich möglich, wobei zu beachten ist, dass die PK Gutachten vernichten muss, die älter als 10 Jahre sind.

Zu Bedenken ist ggf. auch, dass durch die Anforderung die Möglichkeit besteht, dass die GKV aktuell begutachten lassen möchte.

Die Frage ist auch, was du von der PK möchtest, wenn dir das Gutachten von vor 22 Jahren und das Letzte aus 2012, wenn auch wohl nicht ganz vollständig vorliegt.
Viele Grüße
Sinale

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von Sinale » Freitag 10. Mai 2019, 19:09

Sinale hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 14:45
Hallo Sania,

genau dies sind nun die Folgen des neuen "schönen" Bundesteilhabegesetzes, welches diesen Namen mit Sicherheit nicht verdient hat. Sobald wir eine Leistung beantragen, müssen wir noch mehr Privates preisgeben, als je zuvor, dies wurde mit Absicht so gesetzlich geregelt und ist politisch gewollt. Hintergrund dessen ist es letztendlich, durch das BTHG Geld zu sparen. Dies wird letztendlich auch gelingen, da nicht Viele die Kraft haben werden, sich auch vor Gericht dagegen zur Wehr zu setzen und zudem gilt inzwischen stationär vor privatem Wohnen. Dies bedeutet, sobald die Finanzierung von Assistenzen, von Pflege den Ämtern zu teuer wird, werden sie Betroffene in (Alten-) Heime drängen.
Hallo Zusammen,

ich setze hier einen Link, aus dem auch deutlich wird, was mit meinem o. g. Text gemeint ist:

https://kobinet-nachrichten.org/de/1/ko ... TcQfHBqNbg
Viele Grüße
Sinale

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Re: Freizeitassistenz - pers. Budget - Fragen

Beitrag von ulik » Freitag 10. Mai 2019, 19:39

Sinale hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 19:01
Hallo Uli,

ja, dies ist grundsätzlich möglich, wobei zu beachten ist, dass die PK Gutachten vernichten muss, die älter als 10 Jahre sind.

Zu Bedenken ist ggf. auch, dass durch die Anforderung die Möglichkeit besteht, dass die GKV aktuell begutachten lassen möchte.

Die Frage ist auch, was du von der PK möchtest, wenn dir das Gutachten von vor 22 Jahren und das Letzte aus 2012, wenn auch wohl nicht ganz vollständig vorliegt.
nee das einzige Gutachten was ich habe ist von 1997.
2012 hat die Stadt das gefordert zwecks und ihren Eingangsstempel mit 2012 drauf gemacht. Da ging es um "aG".

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