Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

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limoncello
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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von limoncello » Dienstag 23. Juni 2020, 11:55

Das ist noch nichtmal der Ganze ;-)

Na ja nur auf den Rolli in der Wohnung angewiesen zu sein reicht eigentlich nicht. Man kann ja auch dauerhaft im Rolli sitzen aber man wohnt alleine und braucht nirgendwo Hilfe ;-) Es ist ne Kann Bestimmung.

Bei besonders schwerwiegenden Erkrankungen kann der Sachbearbeiter ohne Prüfung Sozusagen davon ausgehen das der regelhafte In erheblichen Umfang benötigte Hilfebedarf vorhanden ist. Er muss es aber nicht zumal jeder ein anderes empfinden dazu hat, er kann auch prüfen. Das is ja der Grund wieso es auch dq oft noch ablehnungen gibt.

Wenn der Eindruck entsteht es is ein besonders schwerwiegender Fall dann hat man eigentlich Glück. Ich bin so auch an mein H gekommen, die haben es angenommen, ich wusste das ich noch kein anspruch hatte aber da sag ich natürlich nix. Mittlerweile erfülle ich aber alles.

Viel wichtiger ist das was davor steht, was man also erfüllt haben muss wenn sie prüfen
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ulik
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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von ulik » Dienstag 23. Juni 2020, 12:44

limoncello hat geschrieben:
Montag 22. Juni 2020, 23:10

Ich mach mir immer die Mühe sowas zu lesen bevor ich anfange begründungen zu schreiben, das kann ich jedem anderen auch nur raten.

Es gibt neurologische Erkrankungen wo die Konzentration für solche langen Texte fehlen kann. Ohne es man doof ist. Da ist auch eine Wmpfehlung nicht sonderlich hilfreich...

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limoncello
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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von limoncello » Dienstag 23. Juni 2020, 13:02

Ulik wer schreibt das man wenn man das nicht kann doof ist. Keiner! Dann holt man sich eben jem zu Hilfe der sich die Gesetze vorher durchliest, wenn man betroffen ist und so einen Antrag schreiben will. Und da es hier grad keiner tut also so einen Antrag schreiben will war das ein allgemeiner Hinweis und nicht speziell einer für eine bestimmte Person.
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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von Ulik2 » Freitag 10. Juli 2020, 15:54

Heute hat mich ein Packet erreicht. Mit vielen guten Wünschen und sehr lieben Geschenken für die neue Wohnung. Ich danke allen Beteiligten sehr. Ich bin überwältigt von dieser Anteilnahme.

Vielen lieben Dank.
Ich werd mich die Tage nochmals per PN bei euch melden. Im Moment lässt das meine Kraft nicht zu.

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Essen auf Rädern

Beitrag von ulik » Sonntag 13. September 2020, 18:26

Hallo ihr lieben,
ich habe mich gut in meiner Bude eingelebt und genieße die Freiheit Diese jederzeit verlassen zu können. Der Ichair MC 2 ist soliede. Muss in Reha oder danach nur noch mit einer Kopfstütze nachgerüstet werden.


Freizeitassistnz läuft auch gut trotz Corona und seine Schwierigkeiten . Ich kombiniere Minijob und Assistenzdienst.

Familienangehörige haben immer widerkehrerende Igel auf meine kosten zu bügeln.
Je selbstbestimmter ich lebe desto mehr werde ich traktiert und kritisiert..... und es nimmt unzumutbare Ausmaße an.(geht schon länger)
Ich möchte jetzt diesen Teufelskreis durchbrechen und Essen auf Rädern vom Sozialamt bezuschussen lassen.


Nach der Reha entziehe ich Person X das Pflegegeld.und verwalte diees je nach Leistungserbringer selbst.
Evtl. kombiniere ich Privatperson und Pflegedienst
Nun zu meiner Frage:
Muss ich den Antrag jetzt gesondert begründen oder reicht meine Behinderung aus?

Den Behindertenverband in meiner Nähe wird es ab Oktober so nicht mehr geben. :( Somit fehlt mir auch die Option regelmäßig Mittag einzunehmen.
Es geht auch hauptsächtlich um die Wochenenden.

Drückt mir die Daumen, das sich ein neuer abW. Träger findet. In kürze startet das Fluchtfahrzeug in die Bavaría-Klinik.
Ich bleibe hier stiller Mitleser. und danke euch jetzt schon mal.
Beste Grüße
Ulik
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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von Ida » Montag 14. September 2020, 09:18

ich gratulier Dir noch mal.

Auch wenn Du jetzt , wie Du schreibst, schon eine Weile in Deiner neuen Wohnung lebst.

Das Thema mit der Bevormundung, ja schrecklich, kenn ich gut. In der Reha hast Du davon ja erst mal Abstand.

Ich überleg , ob ich heut zum Rollisport fahr. Denn meine Arme schmerzen zu sehr. Das sind bei mir alles Sachen, die ich in meiner Umgebung nicht erzählen kann. Dann bekommt man Vorhaltungen Vorwürfe. Jeder weiß etwas besser.
Ganz lieben Gruß und eine schöne Zeit bei der Reha

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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von Janis » Montag 14. September 2020, 18:12

Liebe Ulik,
die Probleme hören nicht so wirklich auf, oder?
Ich wünsche dir eine gute Rehazeit und dass du Abstand zu der Situation zu Hause
finden kannst.
Viele Grüße
Janis
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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von ulik » Montag 14. September 2020, 21:25

Hallo,

Danke für eure Wünsche. Die Frage nach dem Mehrbedarf bzw Zuschuss für Essen auf Rädern hat sich erledigt. Ich bekomme bereits den Mehrbedarf nach Paragraph 30 SGB XII in Verbindung mit paragraph sowieso.

Die Probleme lösen sich, indem ich konsequent meinen Weg gehe und mir somit mehr Klarheit und Respekt verschaffe.
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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von Ida » Montag 14. September 2020, 21:59

genau :top: :perfekt: :perfekt:

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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von ulik » Sonntag 29. November 2020, 18:18

Huhu..bin jetzt gut 6 Wochen wieder aus Reha zu Hause und habe mich gut in meiner Wohnung eingelebt. Vor der Reha auch schon aber da war der persönliche Akku einfach leer.

Kurz und gut. Passt, wackelt und hat Luft!
Mit der Assistenz das hat sich auch eingespielt. Nur das Corona mich etwas sehr ausbremst, war alles anderes geplant.

Der Meyra MC 2 ist ein solider Stuhl. Nach gut 480 Km wurde dieser noch mit einer Kopfstütze nachgerüstet. Das war auch noch mal eine kleine Herausforderung. ;-) Aber im Vergleich zu den Aufgaben vorher "Spass".

Der Stuhl wurde vom Scheitel bis zur Fussole präzise eingestellt. Den E-motion möchte auch nach 5 Monaten keiner wieder haben, weil er gebraucht wird um den Handrolli deinen antreiben zu können. Der nächste Handrolli wird kein Meyra ;). (Dauert aber noch im Moment ist alles gut so wie es ist)

E-Rolli in der Wohnung geht, aber man muss sehr aufpassen mit Heckantrieb und die Türen sind so 45 -50 cm. Sitzbreite 43 cm zuzüglich Rolli kann es da schon mal eng werden. Im Flur reicht der Wendekreis nicht.
Das würde vermutlich mit einem Mittelradantrieb funktionieren.

Heckantrieb kann ich als Neuling und Neuro aber am besten draußen steuern.

Alle Pläne sind voll aufgegangen und ich spreche besser. Mit so wenig Spastik, das ich mit Logo Pause machen kann.
Ich hab in Reha ein Lax Vox Schlauch bekommen.
Und über den Winter mache ich zusätzlich zur KG- ZNS noch manuelle Therapie.
Passt!

Beste Grüße aus der Messestadt und einen schönen ersten Advent.
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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von ulik » Mittwoch 17. Februar 2021, 16:21

Genau vor einem Jahr haben wir in diesem Thread Meinungen ausgetauscht und Daumen gedrückt. Inzwischen hat sich viel getan.

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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von Sinale » Mittwoch 17. Februar 2021, 17:32

ein Jahr ist es schon her....... :boom: :beer:
Viele Grüße
Sinale

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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von ulik » Mittwoch 17. Februar 2021, 18:41

Ja, und ich kann es immer noch nicht in Worte fassen.
Meine Stürze sind um 50 % mindestens zurück gegangen (weil der Rolli optional ist).
Logo vermisse ich nach 4 Monaten immer noch nicht, wenn ich was habe fängt das die KG erfolgreich mit ab.

Und ich kann mich bei Bekannten inzwischen verbal gut wehren ohne soviel Spastik im Gesicht und unverständlichkeit. Das hat mich immer ins abseits katapultiert .... und für noch mehr Spannung gesorgt.


Assistenz wird Corona bedingt ausgebremst aber läuft dafür gut. Assistenzdienst ist nicht so cool wie Arbeitgeber- Modell ;) (Ich hab derzeit noch beides)


Ich habe auch einen neuen Sachbearbeiter für die Nicht-Fachleistungen (Grusi) bekommen.... Besser ist das vermutlich.🤣

Meine Anliegen werden jetzt ernster gekommen.😁 😁😁(nachdem das Amt zusätzlich die Anwaltskosten zahlen musste)
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Re: Umzug in Rolliwohnung bzw. barrierefrei!

Beitrag von ulik » Sonntag 14. März 2021, 22:07

Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema angemessene Kosten der Unterkunft und Heizung und schlüssiges Konzept.

https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2 ... ten-351714

Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, gibt es durchaus Richter die das Konzept als schlüssig erachten...

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