Inkontinenz nach radikaler Postatektomie

Inkontinenz, Irrigation und Stoma
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der Alte
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Inkontinenz nach radikaler Postatektomie

Beitrag von der Alte » Sonntag 26. Januar 2020, 14:37

Im Dezember 2004 wurde bei mir Prostatakrebs festgestellt. Im Februar 2005 wurde eine radikale Prostatektomie durchgeführt.
Trotz Reha in Bad Elster (war miserabel-Nutzen null), bin ich trotz langem Beckenbodentraining und elektrischer Stimulation immer noch inkontinent. Das geht teilweise bis 160 ml. am Tag. Das blöde ist halt, dass ich das meistens gar nicht merke.
Nun will ich mich auch nicht nochmal operieren lassen, die haben mir 2005 schon den ganzen Unterbauch verstümmelt (beim Sitzen habe ich dort ein richtig tiefes Loch).
Dicke Vorlagen sind schnell voll, ich trage dazu nun noch eine Inkontinenzhose.
Mir wird halt alles ein bisschen viel und leben möchte man auch noch ein wenig. 15 Jahre inkontinent. :roll:
Hat jemand mit so ner Sache Erfahrung?
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Sinale
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Re: Inkontinenz nach radikaler Postatektomie

Beitrag von Sinale » Sonntag 26. Januar 2020, 16:05

Hallo,

ich kenne das Problem aus dem Bekanntenkreis.

Daher ist mir bekannt, dass es sinnvoll ist, sich eine sehr gute Kg-Praxis zu suchen, die tatsächlich eine gute Fortbildung gemacht und ggf. Erfahrung auf diesem Gebiet haben.

Gleiches gilt für einen guten Operateur/ eine gute Klinik auf dem Gebiet, sollte die zweite OP durchgeführt werden wollen.

Informationen können ortsnahe Selbsthilfegruppen, die zum Thema arbeiten anbieten.

Alles Gute Dir!
Viele Grüße
Sinale

der Alte
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Re: Inkontinenz nach radikaler Postatektomie

Beitrag von der Alte » Montag 8. März 2021, 15:36

Ich bin seit der OP alle zwei Jahre beim Urologen zur Kontrolle gewesen. Zu meiner Inkontinenz meinte er letztens nur, dass nach der Zeit Beckenbodentraining keinen Sinn mehr machen würde. :denk:
Die paar Jahre (jetzt 77), die ich vielleicht noch habe, habe ich mich nun irgendwie mit meinem "Abwasser" arrangiert. Was solls :pfeif:
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Re: Inkontinenz nach radikaler Postatektomie

Beitrag von Sinale » Mittwoch 10. März 2021, 01:09

Hallo,

mir ist unverständlich, weshalb ein Muskelinervations - und Aufbautraining auch im Alter nicht helfen soll! Ich würde hier an deiner Stelle einen anderen Arzt und einen guten spezialisierten Therapeuten aufsuchen.

Alles Gute Dir!
Viele Grüße
Sinale

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Re: Inkontinenz nach radikaler Postatektomie

Beitrag von der Alte » Mittwoch 10. März 2021, 10:41

Hast schon recht, nun hatte ich mich mal belesen mit verschiedenen OP, wo die Harnröhre durch verschiedene Methoden abgeklemmt (oder ähnlich) werden kann. Aber so, wie ich schon am Unterbauch durch die OP verhunzt wurde (war eine Montag-OP und ich der erste), kommt das für mich nicht infrage.
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Re: Inkontinenz nach radikaler Postatektomie

Beitrag von der Alte » Freitag 24. September 2021, 21:16

Auch hier möchte ich wieder einen Nachtrag zu meinem Problem machen.
Denn es geschehen wohl manchmal noch Zeichen und Wunder. Seit einiger Zeit ist die Inkontinenz ohne irgendein Zutun meinerseits soweit zurückgegangen, dass es nur noch ganz, ganz wenige Tropfen am Tag sind. Nachts bleibe ich trocken. Na und damit kann ich nach den vielen wässrigen Jahren ganz gut leben. :top:
Vermute, dass das mit dem Absetzen einer "Wassertablette" zur Blutdrucksenkung zusammenhängen könnte. :ka:
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Re: Inkontinenz nach radikaler Postatektomie

Beitrag von Sinale » Freitag 24. September 2021, 22:41

:boom:
Viele Grüße
Sinale

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