MRT der Lunge

Welche Krankenhäuser oder Rehaeinrichtungen kannst Du empfehlen?
Sinale
Beiträge: 338
Registriert: Sonntag 29. April 2018, 20:29
Hat sich bedankt: 104 Mal
Danksagung erhalten: 84 Mal

MRT der Lunge

Beitrag von Sinale » Montag 13. Mai 2019, 14:04

Hallo Zusammen,

bei mir soll ein MRT der Lunge durchgeführt werden, da mein Körper allergisch auf Kontrastmittel reagiert. Zudem soll die Strahlenbelastung, die durch wiederholte CT-Untersuchungen entstünde, vermieden werden:

https://www.lungeninformationsdienst.de ... index.html

Gibt es hier User, die Erfahrung mit einem MRT der Lunge haben? Konnte bei Jenen, die damit Erfahrung haben, eine gute Diagnostik durchgeführt werden?

Ich freue mich sehr über Antworten!
Viele Grüße
Sinale

JohnnySurfboard
Beiträge: 5
Registriert: Montag 8. Juli 2019, 11:03
Stimmung:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: MRT der Lunge

Beitrag von JohnnySurfboard » Montag 8. Juli 2019, 11:33

Hallo Sinale,

was soll man sagen - ein MRT liefert hervorragende Bilder von der Lunge. Dauert halt länger als ein CT, je nach Fragestellung und Schichten, die gefahren werden, um die 30 Minuten.
Je nach Fragestellung und je danach was man sieht, ist auch im Lungen-MRT Kontrastmittel notwendig. Bezüglich deiner Allergie kann man ja absprechen, auf was du allergisch reagierst und was ggf. gegeben werden kann.

Und wie du richtig sagts - Strahlenbelastung hast du keine, zumindest nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft (da die Magnetstrahlung harmlos zu sein scheint....).

Noch Fragen?

Sinale
Beiträge: 338
Registriert: Sonntag 29. April 2018, 20:29
Hat sich bedankt: 104 Mal
Danksagung erhalten: 84 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Sinale » Montag 8. Juli 2019, 12:45

Hallo,

Vielen Dank für deine Antwort!

Welche Alternativen bieten sich zum Kontrastmittel an?
Viele Grüße
Sinale

JohnnySurfboard
Beiträge: 5
Registriert: Montag 8. Juli 2019, 11:03
Stimmung:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: MRT der Lunge

Beitrag von JohnnySurfboard » Montag 8. Juli 2019, 18:48

Alternative zum Kontrastmittel ist mir keine bekannt. Bei bestehender Allergie lässt man es halt ggf. weg - unter Umständen ist die Beurteilbarkeit dann eingeschränkt.
Vielleicht noch ein Satz zum MRT an sich: Es gibt in den Praxen unterschiedliche Geräte unterschiedlicher Baujahre. Ein modernes, sogenanntes 3-Tesla-MRT ist zu bevorzugen. (Tesla bezeichnet vereinfacht gesagt die Feldstärke des Magneten, ältere MRTs wurden / werden z.B. mit 1,5, Tesla gefahren).

Sinale
Beiträge: 338
Registriert: Sonntag 29. April 2018, 20:29
Hat sich bedankt: 104 Mal
Danksagung erhalten: 84 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Sinale » Montag 8. Juli 2019, 19:13

Hallo,

danke für deine Antwort!
JohnnySurfboard hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 18:48
Alternative zum Kontrastmittel ist mir keine bekannt. Bei bestehender Allergie lässt man es halt ggf. weg - unter Umständen ist die Beurteilbarkeit dann eingeschränkt.
Dies deckt sich mit der Aussage meines Arztes. Es hat sich allerdings für mich in deinem Beitrag oben anders gelesen.
JohnnySurfboard hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 18:48
Vielleicht noch ein Satz zum MRT an sich: Es gibt in den Praxen unterschiedliche Geräte unterschiedlicher Baujahre. Ein modernes, sogenanntes 3-Tesla-MRT ist zu bevorzugen. (Tesla bezeichnet vereinfacht gesagt die Feldstärke des Magneten, ältere MRTs wurden / werden z.B. mit 1,5, Tesla gefahren).
Leider gibt es nur wenige örtliche Möglichkeiten, ein MRT der Lunge zu bekommen. Insofern sehe ich keine Möglichkeit für mich, das Gerät auszusuchen.

Danke für deinen Hinweis!
Viele Grüße
Sinale

Pippi
Beiträge: 250
Registriert: Donnerstag 24. Mai 2018, 20:34
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 56 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Pippi » Montag 8. Juli 2019, 20:23

Hallo Sinale,

wegen der Kontrastmittelallergie könnte man dich vorher mit Medikamenten behandeln, wenn es unbedingt notwendig sein sollte, das werden die Ärzte entscheiden.

Hast du schon mal auf MRT Kontrastmittel reagiert oder war es bisher das für ein CT? Das sind sehr unterschiedlich Kontrastmittel und man muss nicht zwingend auf beide allergisch reagieren.

Ansonsten dauert das MRT halt deutlich länger und weil das bei MS so oft gemacht wird, bin ich davon einfach nur noch genervt.
Viele Grüße
Pippi

Sinale
Beiträge: 338
Registriert: Sonntag 29. April 2018, 20:29
Hat sich bedankt: 104 Mal
Danksagung erhalten: 84 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Sinale » Montag 8. Juli 2019, 22:40

Hallo Pippi,

vielen Dank für deinen Hinweis, bezüglich des Kontrastmittels!

MRT's mit Kontrastmittel hatte ich schon öfter und habe bislang noch nie allergisch darauf reagiert. Ich hoffe, es wird mein einziges MRT der Lunge bleiben.

Verständlich, dass du genervt bist!

Das Kontrastmittel, welches beim CT benutzt wurde, ist im Arztbrief benannt.
Viele Grüße
Sinale

Pippi
Beiträge: 250
Registriert: Donnerstag 24. Mai 2018, 20:34
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 56 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Pippi » Dienstag 9. Juli 2019, 13:22

Ich würde mir den Namen vom CT Kontrastmittel notieren und es bei der MRT Aufklärung angeben bzw. in den Fragebogen eintragen.
Viele Grüße
Pippi

Sinale
Beiträge: 338
Registriert: Sonntag 29. April 2018, 20:29
Hat sich bedankt: 104 Mal
Danksagung erhalten: 84 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Sinale » Dienstag 9. Juli 2019, 13:26

Hallo Pippi,

das mache ich - Danke!
Viele Grüße
Sinale

Benjamin
Beiträge: 226
Registriert: Sonntag 29. April 2018, 17:51
Hat sich bedankt: 21 Mal
Danksagung erhalten: 45 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Benjamin » Dienstag 9. Juli 2019, 15:53

Huhu,

beim CT werden jodhaltige Kontrastmittel verwendet.
Beim MRT dagegen Gadolium-basierte Kontrastmittel.
Ich hab zum Beispiel ne Jodallergie, aber das Km vom MRT soweit gut vertragen.

Viele Grüße
Benjamin
Benjamin - 31 Jahre alt - Neuromuskuläre Erkrankung mit einigen Baustellen ;-)

Sinale
Beiträge: 338
Registriert: Sonntag 29. April 2018, 20:29
Hat sich bedankt: 104 Mal
Danksagung erhalten: 84 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Sinale » Dienstag 9. Juli 2019, 16:16

Huhu Benjamin,

danke dir!

Eine Jodallergie meine ich ausschließen zu können, da ich wegen einer Schilddrüsenunterfunktion ein Medikament nehmen muss, welches auch Jod enthält. Darauf reagiert mein Körper nicht allergisch.
Viele Grüße
Sinale

leuchtendeFinsternis
Beiträge: 133
Registriert: Dienstag 23. April 2019, 20:17
Stimmung:
Hat sich bedankt: 7 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von leuchtendeFinsternis » Donnerstag 11. Juli 2019, 14:22

Benjamin hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 15:53
Huhu,

beim CT werden jodhaltige Kontrastmittel verwendet.
Beim MRT dagegen Gadolium-basierte Kontrastmittel.
Ich hab zum Beispiel ne Jodallergie, aber das Km vom MRT soweit gut vertragen.

Viele Grüße
Benjamin
Beim MRT KM aber wegen den Nieren aufpassen, auch kann es bei BHS Störung ins Hirn schwammen. Wegen meinem Kardio MRT habe ich da nachgefragt, da meinte der Arzt in den meisten Fällen braucht man es gar nicht, nur in ganz bestimmten Fällen, es wir oft einfach so gegeben weil es als "ungefährlich" gilt, aber das sieht er nicht so und es gibt erste Studien auch dazu. Er meint, führender OA für Kardio MRT in Wien, KM nur bei spezifischer Indikation. Zu dem Fall weis ich es nicht, aber bei BHS Störung oder Nierenprobleme würde ich mir ggf eine Zweitmeinung einholen.

LG
Man möge mir meine etwas nervige Art nachsehen. ;) Wir haben alle tief in die ... gegriffen & sollten zusammen daran arbeiten da bestmöglich zurecht zu kommen. In diesem Sinn, Missverständnisse würde ich gerne klären. Böses Blut mag ich nicht. :beer:

Sinale
Beiträge: 338
Registriert: Sonntag 29. April 2018, 20:29
Hat sich bedankt: 104 Mal
Danksagung erhalten: 84 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Sinale » Donnerstag 11. Juli 2019, 17:21

Hallo Zusammen,

ich werde zusehen, dass ich ohne Kontrastmittel auskomme.
Viele Grüße
Sinale

Pippi
Beiträge: 250
Registriert: Donnerstag 24. Mai 2018, 20:34
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 56 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Pippi » Donnerstag 11. Juli 2019, 18:23

Die Nierenprobleme werden ziemlich aufgebauscht und das mit den Ablagerungen wird erst bei mehreren MRTs interessant. Weiterhin wurden die Kontrastmittel, die zu vermehrten Ablagerungen geführt haben, vom Markt genommen. Bei denen war das Gadolium linear gebunden und das war wohl nicht so stabil wie erhofft.

Besprech es mit den Ärzten, aber mach dir vorher nicht zu viele Gedanken.
Viele Grüße
Pippi

leuchtendeFinsternis
Beiträge: 133
Registriert: Dienstag 23. April 2019, 20:17
Stimmung:
Hat sich bedankt: 7 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von leuchtendeFinsternis » Donnerstag 11. Juli 2019, 19:53

Pippi hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 18:23
Die Nierenprobleme werden ziemlich aufgebauscht und das mit den Ablagerungen wird erst bei mehreren MRTs interessant. Weiterhin wurden die Kontrastmittel, die zu vermehrten Ablagerungen geführt haben, vom Markt genommen. Bei denen war das Gadolium linear gebunden und das war wohl nicht so stabil wie erhofft.

Besprech es mit den Ärzten, aber mach dir vorher nicht zu viele Gedanken.
Ich glaube das mit der Ablagerung ist nur bei intakter Bluthirnschrankle so unbedenklich, das kann ein guter Arzt (Uniklinik Prof) sicher besser einschätzen. Niere weiß ich nicht. Ich habe bald einen Termin bei unseren leitenden Prof der MRT Forschung betreibt, da werde ich nachfragen. Weil ich mehrere MRs haben werde, ich will aber auf jedes KM verzichten, da ich sowohl eine deutliche BHS habe wie auch schon deutliche Nierenprobleme. Ich glaube auch nicht, dass man das KM wirklich braucht. Mir sagte zB der niedergelassene beim Kardio MR MUSS ich ein KM bekommen, ich habe dann den Experten in Wien geschrieben der meinte bei meiner Fragestellung ist das nichtmal von erhöhter diagnostischer Wertigkeit, er vermutet der "Kollege" wollte einfach mehr Abrechnen. (Die verdienen da was dran) Pippi wenn du dich da besser auskennst, bzgl Kardio MR/ auch Venen, kann ich die Mail reinkopieren. Der prof bei dem ich bin ist Spezialist für Neuroradiologie, ich will aber gerne auch gleich Kardio MR mitmachen und dameint jetzt der eine man "braucht es" der andere "bringt nichts"... ich tendiere aber dazu, dass ich es nicht nehme.
Man möge mir meine etwas nervige Art nachsehen. ;) Wir haben alle tief in die ... gegriffen & sollten zusammen daran arbeiten da bestmöglich zurecht zu kommen. In diesem Sinn, Missverständnisse würde ich gerne klären. Böses Blut mag ich nicht. :beer:

leuchtendeFinsternis
Beiträge: 133
Registriert: Dienstag 23. April 2019, 20:17
Stimmung:
Hat sich bedankt: 7 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von leuchtendeFinsternis » Donnerstag 11. Juli 2019, 20:15

Klappenfehler wie die Aortenklappeninsuffizienz (=Undichtigkeit) können wir sehr gut mittels Phasenkontrastflußmessung direkt quantifizieren.Eine Aortenklappenstenose (enge Aortenklappe) läßt sich gut planimetrieren (also die Klappenöffnung direkt vermessen), eine Mitralklappeninsuffizienz läßt sich gut und reproduzierbar (über Schlagvolumina im linken Ventrikel und in der Aorta) indirekt messen (direkt wegen der Klappenanatomie und der Flussverhältnisse schwierig)-und Trikuspidalklappeninsuffizienz läßt sich analog zur MI messen (Anm.:RV-SV minus SV A.pulm.sys.), PI geht analog zur AI....kurz: man kann alle Insuffizienzen und Stenosen entweder direkt oder indirekt graduieren, dafür braucht man kein KM. Das rechte Herz läßt sich ausgezeichnet in der cine (="Kino")-Bildgebung darstellen und ausmessen (sowohl in der kurzen als auch in der langen Achse) - wir brauchen nur die konkrete Fragestellung (Klappe?stenose oder insuffizienz?Grunderkrankung?).

wir können eine MR-Angio Aorta sowie Darstellung der herznahen Venen ohne KM machen, das Cardio-MRT läßt sich auch ohne KM machen , abhängig von der Fragestellung ist aber in manchen Fällen doch Gadolinium-KM notwendig (z.B.Myokarditis,Narben,KHK etc.)..
Also so wie ich das lese, lässt sich mit dem Phasenkontrast MR doch einiges mehr darstellen, man braucht aber halt explizit das Phasenkontrast MR. Was ich nicht weiß, ist ob sich zB die Subclavia etc auch noch darstellen lässt, da muss ich den Arzt nochmal fragen, außer du weißt das auch. Lunge würde man bei mir auch mitmachen, darum interessiert mich jede Meinung.Lunge habe ich noch gar nicht gefragt, aber das mit dem Phasenkontrast müsste doch auch gelten, sofern es um die Perfusion geht? Ev kann da noch wer was dazu schreiben. Rein von der Logik her meine ich, dass das keinen Unterschied macht.

Ich frag mal explizit wegen der Lunge wenn gewünscht.

@Sinale Ich kann für dich die mir bekannten Ärzte fragen, wenn du mir deine spezielle Fragestellung (Indikation, steht auf der Überweisung drauf) nennst.
Man möge mir meine etwas nervige Art nachsehen. ;) Wir haben alle tief in die ... gegriffen & sollten zusammen daran arbeiten da bestmöglich zurecht zu kommen. In diesem Sinn, Missverständnisse würde ich gerne klären. Böses Blut mag ich nicht. :beer:

Sania
Beiträge: 1042
Registriert: Samstag 28. April 2018, 20:58
Stimmung:
Hat sich bedankt: 195 Mal
Danksagung erhalten: 148 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von Sania » Freitag 12. Juli 2019, 14:23

leuchtendeFinsternis hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 20:15
@Sinale Ich kann für dich die mir bekannten Ärzte fragen, wenn du mir deine spezielle Fragestellung (Indikation, steht auf der Überweisung drauf) nennst.

Sinale, tu das nicht. Es gibt keine bekannten Ärzte nur fragwürdige Infos aus dem Netz
Zuletzt geändert von Sania am Freitag 12. Juli 2019, 17:25, insgesamt 2-mal geändert.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Sania für den Beitrag (Insgesamt 2):
biggiulik
Liebe Grüße
Sania

Niemals aufgeben.

leuchtendeFinsternis
Beiträge: 133
Registriert: Dienstag 23. April 2019, 20:17
Stimmung:
Hat sich bedankt: 7 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von leuchtendeFinsternis » Freitag 12. Juli 2019, 14:33

Sania hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 14:23
Sinale, tu das nicht. Es gibt keine bekannten Ärzte nur fragwürdige Infos aus dem Netz
Wenn du mich meinst, die Ärzte antworten schon mit eine Arztemail (das sieht man bei der Weiterleitung, aber die meisten antworten auch so per Maik), zB ne Unimail [nach dem@ steht die Uni, da sieht man dann auch welche antwortet]... wenn eine leiten Prof für Radiologie einer Uniklinik antwortet, ist das sicher diagnostisch höher anzusetzen/objektiver, wie das, was ein niedergelassener Radiologie sagt, der für das Verabreichen des Kontrastmittels Geld bekomme.

Radiologen haben lange eröngt um die Kosten hereinzubekommen (tun das immer noch) der Geräte:
Der Sachverhalt der hier vorzustellende BGH-Entscheidung in Kürze: Es ging um einen Arzt (Orthopäden), der medizinisch nicht erforderliche oder nicht verwertbare Ultraschall -und Röntgenuntersuchungen durchgeführt und abgerechnet hatte.
http://www.wernerschell.de/Rechtsalmana ... uchung.php

Es gibt auch ein Interview einen Arztes der das genauer darlegt. Insofern ist bei KM immer genau zu prüfen ob es wirklich notwendig ist. Die Unikliniken sind da nicht so kritisch und schauen da schon eher, bei niedergelassenen kann man auch einfach sich für ein Krankenhaus eine Überweisung ausstellen lassen. Ein MR einer Uniklinik ist so oder so wesentlich besser wie von einem niedergelassenen. Da liegt oft schon am Gerät, 3 T (Tesla) sollte es mindestens haben. Sonst sind die Bilder zu ungenau. (WObei es auch gute Niedergelassene gibt, das sieht man an dem Lebenslauf der dann auf der Seite ist, 3 Tesla MR plus an einer renommierten Unfallklinik, plus Spezialdiagnostik wie zB MR Spektroskopie usw deutet schon auf einen kompetenten Radiologen hin, wenn der Radiologe nichmal mit 3T fährt kann er noch so gut sein beim Befunden, die Bilder sind sehr ungenau, kannst auch einfach googeln und dir mal die Bilder ansehen)
Man möge mir meine etwas nervige Art nachsehen. ;) Wir haben alle tief in die ... gegriffen & sollten zusammen daran arbeiten da bestmöglich zurecht zu kommen. In diesem Sinn, Missverständnisse würde ich gerne klären. Böses Blut mag ich nicht. :beer:

biggi
Beiträge: 71
Registriert: Mittwoch 30. Mai 2018, 10:24
Stimmung:
Hat sich bedankt: 19 Mal
Danksagung erhalten: 11 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von biggi » Freitag 12. Juli 2019, 15:58

Hallo Sinale,

bei mir besteht eine Kontrastmittel und auch Narkosemittel Allergie, klinisch getestet und alles genau im Allergie Pass hinterlegt.

Bei meiner MRT mit KM - kurz nach der 4. OP der LWS - sollte der genaue Grund für die zunehmenden Nervausfälle mit Tendenz zur Blasenlähmung untersucht werden.

Ich war stationär in der Uni-Klinik, bekam 2 Tage vor der MRT Untersuchung (4 x) ein Medikament gespritzt.

Sinale, das Medikament wird Deinem behandelnden Arzt bekannt sein, deswegen keine unnötige Bezeichnung ;) und auch, um Dich nicht weiter mit laienhaftem Wissen zu verunsichern.

Es ist alles gut verlaufen, die Untersuchung war erfolgreich - eine schnelle erneute OP war nicht nötig.

Das schreibe ich jetzt nur, um Dir zu sagen, dass man bekannte Allergien durchaus ernst nimmt und ich mich auch der
Sania :top: Meinung anschließe. Vertraue Deinem behandelnden Arzt :!:
Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Gebiete von manchen Menschen mit klugen Ratschlägen bedient werden :roll:

Erfahrung mit dem MRT der Lunge habe ich nicht - bei mir war aber das MRT mit KM eine Hilfe bei der Diagnostik...
Das wünsche ich Dir auch.
Liebe Grüße

leuchtendeFinsternis
Beiträge: 133
Registriert: Dienstag 23. April 2019, 20:17
Stimmung:
Hat sich bedankt: 7 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: MRT der Lunge

Beitrag von leuchtendeFinsternis » Freitag 12. Juli 2019, 16:14

Das musst du aber auch dazu sagen, dass du einen guten Arzt hattest Sinale, ich habe mit meiner Allergie 2 mal ganz andere Erfahrungen gemacht und eine Bekannte von mir ist im AKH (das größte KH bei uns im Land) fast an einer bekannten! KM Allergie (jedoch CT) gestorben. Bei uns im KH ist auch ein kleines Kind in der Uniklinik umgekommen, weil man einen minimal invasiven Eingriff bei vollem Magen gemacht hat, obwohl extra im Aufklärungsbogen stand, dass dies nicht erlaubt ist. Der Fall stand auch in der Zeitung. Es ist genauso falsch keinen Arzt zu glauben, wie jedem. Blindes vertrauen kann gut gehen, oder auch nicht.

Ein mindest Grundwissen sollte man sich schon aneignen: https://www.abendzeitung-muenchen.de/in ... cc979.html

Tod durch Behandlungsfehler: So hoch ist die Dunkelziffer
Zu spät erkannte Darmverletzungen, unerkannte Malaria: Im Medizinbetrieb werden Patienten regelmäßig Opfer von folgenschweren Fehlern. Über das genaue Ausmaß gibt es nur Schätzungen.

20.000 Todesfälle in deutschen Krankenhäusern vermeidbar?
Wie viele Patienten sich direkt an Gerichte, Anwälte oder Versicherungen wenden, ist unbekannt. In der Vergangenheit schätzten die Ärzte die Zahl der Beschwerden auf 40.000 pro Jahr insgesamt.

Vermeidbare Fehler und Probleme bei Behandlungen gebe es aber weit öfter, sagte Müller. Schätzungen zufolge endeten rund 0,1 Prozent der Behandlungen in einem Krankenhaus vermeidbar tödlich. Das entspricht rund 20.000 Todesfällen. Das sei eine weit größere Zahl als die offiziell - etwa von Gerichten - festgestellten vermeidbaren Todesfälle durch Behandlungsfehler. Wichtig sei, dass alle Beteiligten die Sicherheitskultur weiterentwickeln und Fehler vermeiden. Ein Streit über Zahlen helfe da nicht weiter, mahnte Müller.

Natürlich gibt es sehr gute und sehr gewissenhafte Ärzte, aber eben auch schlampige. Wenn ich einen Wiki Artikel schreibe, dann gilt das immer als Argument (auch wenn Wiki total unwissenschaftlich ist), in Foren heißt es immer es immer es wäre unwissenschaftlich. Mein Prof der mich behandelte sagte wörtlich "das was manche Kollegen machen ist auch nicht ok" und "jeder ist für seine Gesundheit selber verantwortlich".

Aber schön, dass es für dich so gut ausgegangen ist!

Falls ich dich fragen darf, hattest du ein MRT oder auch eine MR Neurographie? Weil ein MRT ist da doch nicht so genau. Ich werde ein MRN machen lassen, das ist sehr viel genauer. Leider nicht so leicht zu bekommen.
Man möge mir meine etwas nervige Art nachsehen. ;) Wir haben alle tief in die ... gegriffen & sollten zusammen daran arbeiten da bestmöglich zurecht zu kommen. In diesem Sinn, Missverständnisse würde ich gerne klären. Böses Blut mag ich nicht. :beer:

Antworten