Influenza 2019

Spastikerelias
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Influenza 2019

Beitrag von Spastikerelias » Samstag 16. März 2019, 04:55

Hallo,

als mehrfacher Risikopatient gehöre ich natürlich zu denen die sich versuchen jedes Jahr impfen zu lassen. Auch wenn im Impfschutz, wie sich 2017/2018 zeigte viel fehlte, es war immerhin die größte Welle seit Aufzeichnungsbeginn.

Auch mich hatte es da erwischt, hatte ich nur einmalig die 3-Fachimpfung erhalten. Kein 4-Facher Infekt, keine Pneumonie, nichts hat mich bis dato so sehr geschwächt (dazu sei gesagt, ich reagiere ohnehin stark atypisch, sprich Husten kaum vorhanden, Krankheitsgefühl kaum vorhanden, Fieber subfebril durch die Regulationsstörung usw.) es kommt nicht selten vor dass eine spastische Bronchitis erst und ausschließlich durch Änderung der Werte oder das Abklopfen bemerkt wird oder Schmerzen der Atemhilfsmuskulatur, die klassischen Infektanfänge finden bei mir nicht statt.

Im vergangenen Jahr auch genau Mitte März kam es doch anders, die Influenza hatte mich mit einem 4-Fachen Atemwegsinfekt erwischt. Ich war auch über 2 Wochen hinweg so geschwächt dass, sonst normale Dinge unmöglich waren. Dieses Erlebnis hat mich irgendwie geprägt denn ohne die entsprechenden Hilfsmittel und die Versorgung hätte ich ins KH gemusst.

Im Dezember bekam ich dann die 4-Fache und mied, ab Februar (da ging es hier los) den Hausarzt, kleine Infekte kann ich mit telefonischer Rücksprache behandeln usw.

in diesem Jahr war ich angespannt, blieb aber ruhig denn Panikmache hilft eh nichts. Die erste große Erkältungswelle hier ging nahezu komplett an mir vorüber und ich bekam zusätzlich einige Influenzafälle (Patensohn und Familie zu denen aber nur wenige Male im Jahr persönlicher Kontakt besteht. In der Nacht auf den 14. ging es los, ich überlegte noch ob ich die vermeintliche Bronchitis so hin bekomme, was mir nicht gefiel war das ständige andauernde Gefühl dass mein Patensohn auf meiner Brust sitzt. So ging ich, nachdem es nicht nachlassen wollte gegen Ende der Sprechstunde eben doch hin und dann der Schreck, mein Doc weiß ich komme nur wenn ich seine Meinung brauche, bei der Behandlung unsicher bin usw. was nach 16 Jahren nicht so oft vorkommt, er scherzte noch, setzte das Stethoskop an, lauschte zweimal kurz, es folgte ein "Ach du meine Güte" er riss die Tür auf, rief nach der Schwester mit den Worten "Ich weiß nicht wie du noch so normal da sitzen kannst, du bist komplett dicht, das hab ich bei dir auch noch nicht gehabt, du brauchst ne Infusion". Wums, ich war so perplex. Heim ging ich, wie vor einem Jahr mit einer Einweisung für den Notfall, Cortison, starke Antibiose, Fexofenadin. Nun versuche ich mich da wieder ohne KH durch zu wurschteln, Inhalieren, trinken, Medis, usw. nebst spastischer Bronchitis, starker Obstruktion, v.a. (weil kein Abstrich) Influenza aber da es mir fast, bis auf das fehlende Husten, das fehlende hohe Fieber was ja andere Ursachen hat, genauso geht wie anderen Betroffenen und letztes Jahr ist es eh klar.

Gab es hier dieses Jahr schon Betroffene?
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Re: Influenza 2019

Beitrag von limoncello » Samstag 16. März 2019, 06:34

Ist denn überhaupt Influenza nachgewiesen bei dir? Ich glaube nämlich nicht das es das bei dir ist ohne das du das schriftlich hast.

Für mich hört sich das nach nen normalen virusinfekt an bzw grippalen infekt der reicht bei uns aber schon da wir vorbelastet sind.

Wie gesagt ich hatte auch nen virus der am ende bis zur lungenenentzündung führte. Und bei ner virusbedingten lungenentzündung ist es völlig normal wenig bis kaum fiber zu haben und wenig bis kaum husten zu müssen. Im gegensatz zu ner bakteriell bedingten da gibt es unmengen an schleim was du abhusten musst

Influenza wars bei mir aber nicht, der test wurde gemacht
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Re: Influenza 2019

Beitrag von Spastikerelias » Samstag 16. März 2019, 07:14

Ich huste nie mir läuft der Schnodder, wenn gar nix mehr geht einfach raus oder ich erbreche ihn "Blanko" sprich ohne vorher groß gehustet zu haben... hüsteln und räuspern ist alles was geht, und dass ich nicht fiebere hat auch eine Ursache, selbst bei 4-fach-Infekten mit Pneumonie usw. fiebere ich kaum bis gar nicht, aber ich bin es gewohnt dass man alles in Frage stellt. Mir wäre es oft lieber ich hätte eben diese beiden typischen Symptome btw mein Körper würde nicht immer so atypisch reagieren. Der Blutdruck war auch bei 90 zu 50 (was ich nur mal vor 4 Jahren im KH erlebt habe) und ich fühlte mich lediglich etwas schwach zu dem Zeitpunkt, was da los war merkte ich erst als Cortison und Theophyllin wirkten nach bzw. während der Infusion.

Bei grippalen Infekten ist der Beginn komplett anders, bei mir.

Mein Doc hat noch nie in den 10 Jahren bei ihm so schockiert reagiert und er ist selbst Atemwegskrank, kennt sich also aus, wenn er dann mal so reagiert dann ist es 2 vor 12.

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Re: Influenza 2019

Beitrag von limoncello » Samstag 16. März 2019, 07:24

Ich hab nicht infrage gestellt das du wenig abhustest und kein oder wenig fieber hast.

Ich hab ganz selten fieber selbst jetzt hatte ich nur leicht erhöht. Und bei virusgeschichten hustet man auch wenig ab das is ganz normal, gibt sogar welche die gar net abhusten

Deshalb muss es aber noch lange keine influenza sein, daher die Frage wurdest du getestet man kann schliesslich influenza nachweisen. Geht durch nen Schnelltest, dieser ist übrigens Meldepflichtig sollte er den Verdacht bestätigen. Die wenigsten die denken sie haben sie haben sie wirklich.

Und das es mal anders abläuft als sonst liegt einfach dadran das es wahnsinnig viele unterschiedliche viren gibt. Meine zweite lungenentzündung lief jetzt auch ganz anders ab als ich es kannte
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Re: Influenza 2019

Beitrag von Spastikerelias » Samstag 16. März 2019, 14:36

Er wird schon wissen, was er warum tut.
Letztlich ist es mir auch egal, Hauptsache nicht ins KH, das wäre der Tod. (Das bezieht sich ausschließlich auf mich)
Ich glaube wenn die Symptomatik 1 zu 1 passt und dass das Erste ist was ausgesprochen wird, kann man dem schon vertrauen.
Würde es diesen Mann nicht geben könnte ich mich schon viele Jahre über gar nichts mehr versuchen austauschen zu wollen.

Ich weiß auch das es leider viele Menschen gibt die jeden noch so kleinen Infekt für eine Grippe halten, sowas behauptet man nur bis man mal jemanden dadurch verloren hat. Für solche Menschen fehlt mir jeder Funke Verständnis. Genauso wie die, die nach einer Impfung erzählen sie hätten "ständig" die Grippe und sie würden sich nicht mehr impfen lassen....

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Re: Influenza 2019

Beitrag von limoncello » Samstag 16. März 2019, 15:52

Theophyllin und cortison kenn ich z.b bei asthma bronchiale oder chronischer bronchitis oder copd

Influenza wäre mir neu. Aber vllt hab ich da ne wissenslücke
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Re: Influenza 2019

Beitrag von Spastikerelias » Samstag 16. März 2019, 23:50

Ja weil es bei mir immer sofort auf die Bronchien geht und, außer Infekte die gar nichts mit den Atemwegen zu tun haben enden alle in den Bronchien so schlimm wie diesmal war es aber noch, nie niemand weiß so genau warum das so ist, manchmal klingt es klassisch nach Chronisch obstruktiver Bronchitis, manchmal mehr nach spastisch, manchmal aber selten, asthmatisch. Chronisch ist es aber sowieso. Aber da sich keiner der weit über 10 Fachärzte festlegen kann oder auch will, selbst die Spezialambulanz nicht. Lebe ich damit, ich kenne es seit Jahren nicht anders, dass jeder Infekt so anfängt. Aber daran kann ich leider nichts ändern. Ich beneide manchmal mein Patenkind, als er seine Infekte hatte, hatte er 3,4 Tage Fieber, auch mal richtig hoch, 1,5 Wochen ordentlich gehustet, dazwischen Nesselsucht als Reaktion auf das Fieber. Natürlich tut es mir leid dass er krank war aber das lässt sich ja nicht vermeiden, und nach insgesamt 2 Wochen war er wieder völlig fit, seine Mutter, identischer Verlauf ohne Nesselsucht nach 6 Tagen.... SO sollte das eigentlich sein.

Nicht jeden noch so kleinen Infekt als riesen Nummer weil Schutzfunktionen des Körpers nicht wollen und trotz allen erdenklichen Maßnahmen sind 2-6 Wochen dann angesagt. Aber egal. Ist nun mal mein Los, genauso wie 3,4-Fach Infekte nicht selten sind Bronchien/Lunge, Ohren, Nebenhöhlen, zeitgleich oder nacheinander in ein und dem selben Infekt normal bei mir. Warum weiß man nicht denn für alles was nicht im Bereich Atemwege/Ohren abläuft bin ich überhaupt nicht anfällig. Ist eben so. Ich hab´s akzeptiert, ich werd es nicht mehr ändern können und Ärzte können nicht mehr helfen. (Wie gesagt es waren weit über 10 Lufas, 2 Pneumologische Fachambulanzen usw.)

Naja. Kann keiner verstehen der nicht damit lebt. Ich versteh´s ja selbst nicht nur seitdem einige Zusammenhänge bekannt sind und ich so besser damit umgehen kann ist es nicht mehr ganz so "verunsichernd" oder was auch immer, das was ich ausdrücken möchte kann ich gerade nicht beschreiben.

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Re: Influenza 2019

Beitrag von Heitzi » Dienstag 19. März 2019, 10:09

Hi,

du kannst mich halten für was du möchtest und auch gerne auf meinen Post reagieren, aber wenn der Blutdruck so im Eimer ist und die Bronchien so extrem reagieren. Dann wäre es wohl doch besser wenn man zur Therapie in ein KH geht. Keiner der hier anwesenden ist sicher scharf darauf das durch machen zu müssen.
Meine Story von 2012 hat so angefangen und endete in der Lungenklinik mit OP. Im KH machen sie auch mehr als man zuhause kann zumindest habe ich das erlebt. Das einzig schlimme war die Lagerung und meine Spastik die sich einfach nicht vertragen haben. So wieder nach hause zu gehen ist eben dann doch ein hohes Risiko zuhause damit zu bleiben. Aber das musst du alleine wissen. Ich habe immer Bronchial Spastik mit dem das Asthma dann mit reinspielt sonst habe ich mit beidem weniger Probleme.
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Re: Influenza 2019

Beitrag von Spastikerelias » Mittwoch 20. März 2019, 00:29

Ich denke ob KH oder nicht entscheidet dann wohl doch der Arzt. Asthma habe ich nicht. Er hielt es nicht für nötig. Dazu kommen noch andere Faktoren aber ich hab keine Lust die hier jetzt auch noch zu schreiben, ich wollte eigentlich nicht diskutieren sondern wissen ob es auch dieses Jahr geimpfte Influ Opfer gibt.

Auch wenn man mir jetzt wieder nachsagt ich würde gleich so patzig usw. reagieren.

Aber ich berichte nicht wie es inzwischen ist scheint denn da "Ich" es bin ist es eh wurscht und dass bei mir so viele Sachen so komplex sind kotzt mich selber an, ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr! Diese ständigen Erklärungen bei Ärzten und anderen die mich nicht kennen und das atypische nervt so und dann muss man auch noch Glück haben ob der Arzt so etwas ähnliches kennt bzw. die Erklärungen die wir fanden auch so sieht oder ob ich einen erwische der denkt, "Das kann es so nicht wirklich geben". Ich war z.B. damals während Pumpe auch krank und hatte ne Pneumonie, das KH hat nichts gemacht außer mir etwas O2 zur Entlastung zu geben. Obwohl ich damals sogar für meine Verhältnisse Fieber hatte kamen Dinge "Kann nicht sein, sie Husten nicht, hören sich nicht krank an" - Dass der CRP zu hoch war wurde ignoriert.

Hilfe bekam ich damals erst als ich mich am Tag nach der Op entlies und zu meinem Hausarzt ging, der war fassungslos, wie man so blauäugig sein kann obwohl bekannt war dass typische Symptome nicht da sind.

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Re: Influenza 2019

Beitrag von ulik » Mittwoch 20. März 2019, 06:09

Jeder kann selbst entscheiden ob und wann er einem KH-aufenthalt zustimmt oder nicht und oft zu schreiben "ihr könnt euch nicht vorstellen oder etwas verstehen....." damit trittst du alle die es vllt können.

Und es macht kein Spass das diese therads häufig nach dem selben prizip enden.

Es wird etwas in den raum gestellt bzw. eröffnet und wenn die gewünschte Reaktion ausbleibt scheint der ausgang vorprogramiert.

Offensichtlich hat keiner hier 2019 influenza gehabt.

Klar ist aber, das wir alle unser päckl zu tragen haben und viele von uns oft und auch länger nicht können wie wir wollen. Wir sitzen also alle im selben boot. 😊

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Re: Influenza 2019

Beitrag von Heitzi » Mittwoch 20. März 2019, 09:51

Hi,

sowohl kann ich dir nach empfinden da ich auch Atypisch bin reagiere. Die Frage ist auch oft was soll das KH machen. Manchmal hilft das KH aber auch Beantragungen durchzubekommen. Ich habe das selbe mit dem Puls der hoch ist in Ruhe. Grippe habe ich selten gehabt in meinem Leben. Ich bin grundsätzlich ein Mensch der Ratschläge geben möchte und wird. Trete meine Geschichte eben nicht breit weil jeder hier anders ist und reagiert auf gewisse Dinge. Fieber habe ich auch selten deswegen habe ich Monate vielleicht Jahre mit der Pneumonie gelebt, ohne Symptome außer Schmerzen im linken Arm. :ka:
Daher weiß ich schon was ich hier sagen und schreibe. :-D

Medi ändern halt auch vieles im Körper.

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Re: Influenza 2019

Beitrag von limoncello » Mittwoch 20. März 2019, 10:02

Ich hab lediglich als kind einmal influenza gehabt danach nie wieder.

Dafür aber zig bakterielle infektionen, virusinfekte und 2 lungenentzündungen.

Fieber krieg ich auch ganz selten, mal bildet sich viel schleim mal wenig bis gar nix.

Kommt halt drauf an welcher virus welches bakterium oder oder oder. Manchmal ähnelt sich der ablauf und manchmal wie z.b jetzt so überhaupt nicht.

Ich kann da schon sehr gut nachempfinden wie simon fühlt, aber eben nicht das es nur weils diesmal anders is die influenza sein muss. Und wenns arg so schlimm is das man dann nicht ins kh geht.

Und ganz ehrlich wenn mein arzt 5 vor 12h sieht dann diskutiert der mit mir gar net ob kh oder net dann ruft der schon den transport bevor ich überhaupt bescheid weiss

Man kann ihn schliesslich auch unterlassene hilfe vorwerfen wenn das schief gehen würde.
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Re: Influenza 2019

Beitrag von Spastikerelias » Mittwoch 20. März 2019, 23:44

Limo, das 5 vor 12 bezog sich vor allem auf die Infusion um die Bronchien zu weiten, sprich für die Infusionen denn ich hab´s nicht so intensiv empfunden, somit kein Salbutamol usw. inhaliert. Es gebe also keinen Grund ihm unterlassene Hilfeleistung vorzuwerfen, den gibt´s eher gegenüber der KK.

Zum Thema Anträge durchkriegen, dabei wird mir das KH nie helfen denn die sehen nur "Standard" - Es sei denn es geht um "normale" Hilfsmittel aber gut lassen wir das.

Danke an die, die entweder nachempfinden können warum es nervt und anstrengend ist atypisch zu sein und/oder warum man 30x überlegt ins KH zu gehen, es ist schön mal für 3 Sätze sich nicht wie ein Alien zu fühlen. :(

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Re: Influenza 2019

Beitrag von limoncello » Donnerstag 21. März 2019, 07:23

Das ist eben genau das problem. Dein Beitrag ist aber von dir so formuliert als wäre es 5 vor 12 gewesen und das es so schlimm is das du übertrieben gesagt kurz vorm es is vorbei warst.

Und dann musst du dich nicht wundern wenn dann reaktionen kommen ala wenn dem so wäre hätte dein arzt dich ohne wenn und aber ins kh eingewiesen.

Verstehst du?
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Re: Influenza 2019

Beitrag von limoncello » Donnerstag 21. März 2019, 15:40

Zumindest wirkte es so geschrieben auf mich. Und wenn man dann selber grad auf intensiv lag mit lungenentzündung etc und man grad kämpft nicht dauerhaft beatmet zu bleiben dann wirkt so ne formulierung irgendwie komisch innden eigenen ohren da man als ersten impuls die reaktion hat is doch garnet so arg gefährlich wenns nicht im kh landet

P.S also alles was im KH beantragt wurde hab ich bisher immer durchbekommen. Ich bin allerdings gespannt ob das beim inhalationsgerät diesmal auch so is. Da es ja das teuerste is und alles andere als standard
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Re: Influenza 2019

Beitrag von ulik » Donnerstag 21. März 2019, 18:00

Limo, du solltest dir darüber keine Gedanken machen. Du hast im Moment genug mit dir zu tun und musst dich nicht zu deinen Posts "rechtfertigen" . :kiss:

Ich finde das es hier jeder nur gut meint und ich find es blöd, wenn das des öfteren so "endet"- ehrlich!
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Re: Influenza 2019

Beitrag von limoncello » Donnerstag 21. März 2019, 19:49

Es geht doch noch. Ich find das nicht schlimm solange man drüber redet. Ich versuche nur meinen ersten impuls zu erklären, damit er mal versteht wieso man wie reagiert und das das nicht zwqngsläufig heisst das man ihn nicht im grundsatz versteht. Weil das mit den infekten das man atypisch reagiert find ich jetzt nicht ungewöhnlich. Und ich denke in dem punkt können eigentlich alle das nachvollziehen

Aber, Dinge können unterschiedlich interpretiert werden. Formulierung ist eben so ne sache . Simon scheint das ja gar nicht so extrem gemeint zu haben, aber es wirkte halt anders und das kann man auch mal sagen zum gegenseitigen einander verstehen
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Re: Influenza 2019

Beitrag von Spastikerelias » Donnerstag 21. März 2019, 23:29

Danke Limo,

ich war einfach so erschrocken dass Lunge und Bronchien so zu sind, mein Hausarzt auch, deshalb hat er das wohl so gesagt und ich es so wiedergegeben. Denn es ist schon krass wenn man davon nahezu nix merkt.

Und, ich wüsste nicht welche HM ich über ein KH beantragen sollte bzw. dadurch durchbekäme, den High-Flow nicht das wurde mir in der Spezialambulanz HD bestätigt. Es ist in dem Fall pures Glück ob die KK sich von KH-Verordnungen beeindrucken lässt oder nicht.

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Re: Influenza 2019

Beitrag von limoncello » Freitag 22. März 2019, 06:24

Na ich denke es iat wie immer. Im KH gibt es Ärzte die gut begründen können und Ärzte die einfach nur den namen auf die verordnung schreiben

Man muss Glück haben an den richtigen zu geraten, sieht man ja auch an meinen jungen arzt im anderen KH der hatte von AHB nicht wirklich Ahnung. Wollte mich entlassen hatte aber nix in die Richtung organisiert ...

Wobei ich sagen muss das ich mit der zwischenlösung im anderen KH für Phase B sehr zufrieden bin. Was mich am meisten überrascht ist der personalschlüssel hier ist ein pfleger für 4 schwerer betroffene zuständig und 1 pfleger für 7 leichter betroffene

Wenn man klingelt muss man nie lange warten. Hab ich in der Form noch nicht erlebt. Das soll aber in diesem haus nur in der frühreha so sein. Bei anderen stationen iat das anders
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Re: Influenza 2019

Beitrag von Spastikerelias » Samstag 23. März 2019, 01:45

Schön dass in dem KH alles gut klappte. Das ist heutzutage eher selten.

Die, die mir das sagte bez. der VO war die Chefärztin und jung war sie nicht innerhalb des KH´s arbeiten sie auch sehr viel mit High-Flow. Ich denke da kann man so einer Aussage schon glauben. Aber letztlich ist es ja auch egal, die Klage läuft. Die Ärztin berichtete auch dass viele trotz Empfehlung und Verordnung der Thoraxklinik keine Genehmigung erhalten bzw. klagen müssen. Daran lag/liegt es eben in diesem Fall nicht. Aber wie auch immer.

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