Bloss nicht in Tüdel kommen

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limoncello
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Bloss nicht in Tüdel kommen

Beitrag von limoncello » Donnerstag 11. Juli 2019, 16:25

Ein schönes Buch geschrieben von einem Patienten aus meiner Reha wo ich immer hinfahre

https://www.amazon.de/gp/aw/d/B00MQYOVL ... op?ie=UTF8
Hoffnung ist das Ziel, das wir suchen. Liebe ist der Weg, der uns zum Ziel führt. Mut ist der Motor, der uns antreibt. Wir reisen aus der Dunkelheit ins Vertrauen. (Dean Koontz)

Pippi
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Re: Bloss nicht in Tüdel kommen

Beitrag von Pippi » Donnerstag 11. Juli 2019, 18:49

Ohjeh, Erbauungsliteratur für den evangelischen Lesekreis :pfeif:
Viele Grüße
Pippi

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limoncello
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Re: Bloss nicht in Tüdel kommen

Beitrag von limoncello » Donnerstag 11. Juli 2019, 19:51

Ich glaub da liegst du falsch ;-)
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Re: Bloss nicht in Tüdel kommen

Beitrag von Pippi » Donnerstag 11. Juli 2019, 20:25

Ansichtssache, ich kann mit diesem Patientenkram überhaupt nichts anfangen und Reha finde ich nunmal auch ziemlich ätzend. Der Blick ins Buch hat mir gereicht, aber ich denke es ist etwas anderes, wenn man den Ort so gut wie du kennt.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Pippi für den Beitrag:
ulik
Viele Grüße
Pippi

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Re: Bloss nicht in Tüdel kommen

Beitrag von limoncello » Donnerstag 11. Juli 2019, 20:27

Ich schmunzel halt gern und es ist schön einiges selbst erlebt zu haben...und ich bin halt norddeutsche da versteht man den humor :D

Eigentlich könnt ich mittlerweile selbst nen Buch schreiben ;-)
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Re: Bloss nicht in Tüdel kommen

Beitrag von Ida » Donnerstag 11. Juli 2019, 22:16

Limo, das Du mittlerweile ein Buch schreiben kannst, glaub ich gern. Vielleicht werden es auch schon zwei.

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Re: Bloss nicht in Tüdel kommen

Beitrag von Pippi » Freitag 12. Juli 2019, 17:18

Der Humor ist nicht das Problem, das Thema ist viel schlimmer ;)
Viele Grüße
Pippi

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Re: Bloss nicht in Tüdel kommen

Beitrag von limoncello » Freitag 12. Juli 2019, 19:24

Ich finde das schlimme themen das „schlimme“ auch verlieren können, kommt halt auf die art und weise des autors an...
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Re: Bloss nicht in Tüdel kommen

Beitrag von der Alte » Sonntag 13. Oktober 2019, 17:17

Passt vieleicht hier rein:
Ich hatte 1963 bei der Fahne einen Oberschenkeldurchschuß erlitten und lag dann einige Zeit in Berlin-Buch im Krankenhaus.
Dort habe ich dann das folgende Gedicht geschrieben:

Im Krankenhaus
Der Station 119 Berlin-Buch gewidmet

Es waren im Oktober die letzten Tage,
da kam ich hier ins Krankenhaus,
ich dacht`, `s wird „schön“, ganz ohne Frage-
da kommst sobald du hier nicht raus.

Es wurden daraus dann 6 Wochen,
die ich alsdann hier zugebracht,
so kann ich mir ein Urteil machen,
was man auf Station 19 macht.

Da waren vor allem die Pfleger,
die jagten wir öfters zur Tür hinaus,
denn es waren ganz große Lügner,
der schlimmste – das war Pfleger Klaus.

Über die Schwestern kann man nicht viel sagen,
denn gesprochen haben sie fast nicht,
da kann man sich halbtot bald fragen,
die Antwort war ganz kurz und bündig.

Über die Ärzte auf der Station,
kann man ja nicht groß klagen,
denn Ahnung hatten die ja schon-
kaum war man da, begannen sie uns auszufragen.

Über alle möglichen Krankheiten,
da wollten sie von uns was wissen,
man dacht`, wenn die so freundlich bleiben,
das möchte man bestimmt nicht missen.

Doch ach, kaum war das rum –
Verschwanden sie leise durch die Tür
Und kümmerten sich nicht mehr um uns,
vielleicht lag´s an der Zeit sie könn´nicht dafür?

Das Essen das war auch ne Pracht,
man wurde davon kaum satt –
doch, wie es gekocht, wie es gemacht,
also ich sag euch, da war man platt.

Montags gab`s Eintopf,
das war meistens Kohl,
man aß es und es stieg zu Kopf –
oder, man sah es und war schon voll.

Morgens lag man so im schönsten Schlafe,
da wurde man plötzlich geweckt,
und murrte man, nannten sie uns „Schafe“ –
und zogen die Bettdecke weg.

Doch Schluss nun mit dem Heute,
denn diese Zeit geht doch auch vorbei.
Und steht man am Tor, welche Freude,
da löst sich dann ein Freudenschrei.
Toleranz heißt - die Fehler des anderen entschuldigen.
Takt heißt - sie nicht bemerken.

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