Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

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ElektrixChair
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Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von ElektrixChair » Montag 21. Oktober 2019, 16:51

Hallo,

da mein Umzug nun näher rückt und ich dort in Augsburg den Bahnhof quasi um die Ecke haben werde steigt nun seit ein paar Tagen die Idee in mir auf, weitere Strecken, z. B. nach München oder nach Hause ins Allgäu doch mit der Bahn unter Inanspruchnahme dieses Begleitservices zu bewältigen. Ich habe jetzt heute morgen durch den Chat auf der Website bereits folgende Infos bekommen:

Die Bestellung des kostenlosen Mobilitätsservice muss spätestens am Vortag der Fahrt bis 20 Uhr via Hotline oder Mail erfolgen, zuvor muss ein entsprechendes Ticket gekauft werden. Leider habe ich dann geschrieben, mich bei Bedarf wieder zu melden und wurde aus dem Chat geworfen, bevor ich eine dann noch aufkommende Frage stellen konnte. Ich plane im Juni einen Konzertbesuch in München, habe meiner Begleitung für den Abend vorgeschlagen, mich am Hauptbahnhof München einzusammeln bzw. wieder abzugeben. Von Hbf. zu Hbf. bräuchte ich also diesen Service, oder an beiden eben jeweils jemanden für rein bzw. raus aus dem Zug. Geht das nach dem Konzert (also nachts) überhaupt noch, wie läuft das ab? Wer hat da Erfahrung mit?

Danke!

PS: Habe so eine mobile Rampe, die in der U-Bahn München bisher gute Dienste geleistet hat. Werde sie an diesem Tag definitiv mitnehmen müssen, hat der Begleitservice Erfahrung mit denen?

PPS: Bin E-Rolli Fahrer
Beste Grüße
Thomas

Sinale
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Sinale » Dienstag 22. Oktober 2019, 17:15

Hallo Thomas,

die Bahn bietet keinen Begleitservice an, sondern sie hilft zuvor angemeldeten Reisenden (oft mittels externer Rampe) beim Ein- Aus, oder Umstieg in verschiedenen Bahnhöfen, im Zug gibt es keine Hilfe zur Toilette, o. Ä. Es ist allerdings möglich, Fahrgäste, oder das Zugpersonal zu bitten, innerhalb des Zuges beim Tragen des Gepäckes zu helfen. Oft muss am reservierten Rollstuhlplatz darum gebeten werden, diesen zunächst von dort abgestelltem Fremdgepäck, oder auch von dort falsch sitzenden Menschen zu befreien.

Wenn deine eigene Rampe fest am E-Rollstuhl montiert ist, dürfte die Mitnahme Derer kein Problem sein.

Die Bahn kann die Hilfe grundsätzlich ablehnen, wenn keine personelle Kapazität vorhanden ist, oder kein Rollstuhlplatz im Zug buchbar ist, oder die Umsteigezeit zu kurz ist, desweiteren, wenn eine Hilfeleistung an bestimmten kleinen Bahnhöfen nicht vorgesehen ist. Eine Buchung der Hilfeleistung bis am Vortag, 20.00 h ist zwar möglich, aber aus den genannten Gründen ist eine frühe Buchung anzuraten. Dies hat bei Fernzügen auch den Vorteil, dass die Fahrkarte oft weniger kostet, als bei kurzfristigen Fahrten.

Wenn eine Reise geplant wird, ist folgendes vorgehen sinnvoll:

-Auf Bahn.de möglichst frühzeitig nach einer Verbindung suchen, wenn Umstiege geplant sind, darauf achten , dass 10-15 Minuten Umsteigezeit angegeben werden. Sobald bei der gewünschten Verbindung auf Bahn.de Preisangaben gemacht werden, kann die Hilfeleistung geordert werden.

-Dann die Mobilitätsservicezentrale anrufen, dort den Fahrwunsch äußern, Plätze im Rollstuhlbereich buchen lassen und die Hilfeleistung ordern.
- Dann gibt es von Bahn.de eine Mail mit der Anmeldung und kurze Zeit später eine Reservierung. Ich persönlich kaufe bei Fernreisezügen erst dann die Fahrkarte am Bahnhof, mittels Reservierungsformular.

Grundsätzlich ist es auch möglich, die Mobilitsservicezentrale nach einer Verbindung suchen zu lassen, oder die Fahrkarte direkt über diese zu kaufen.
Es ist auch möglich, schriftlich, oder per Chat bei bahn.de die Hilfe zu ordern. Oder direkt über den Schalter der Bahn.

Oder eines Reisebüros, nicht immer allerdings liegt dann die Reservierungsbestätigung der Hilfeleistung sofort vor. Dies kann auch nachteilig sein, wenn die Hilfeleistung im Nachhinein abgelehnt wird.

Ob es Nachts Hilfe an bestimmten Bahnhöfen gibt, oder nicht, wird dir die Mobilitätsservicezentrale mitteilen können.

Ich wünsche dir schon jetzt viel Freude und Erfolg bei deiner ersten Fahrt!
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von ElektrixChair » Mittwoch 23. Oktober 2019, 14:08

Sinale hat geschrieben:
Dienstag 22. Oktober 2019, 17:15

Wenn deine eigene Rampe fest am E-Rollstuhl montiert ist, dürfte die Mitnahme Derer kein Problem sein.
Die Tasche dafür is montiert, die Rampe an dem Tag wegen der U-Bahn-Fahrerei auf jeden Fall in dieser Tasche. Meinst du was anderes? Es is in meinem Fall eine Stepless Dunslope Lite (https://www.stepless.com/de/produkte/ra ... ite-rampen). Geht die mitzunehmen und zu benutzen?
Beste Grüße
Thomas

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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Sinale » Mittwoch 23. Oktober 2019, 15:24

Hallo Thomas,

ich gehe davon aus, dass dies möglich ist.
Viele Grüße
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Ida » Freitag 20. Dezember 2019, 10:40

hallo Thomas,

meine neuesten Erlebnisse eben beim Bahnfahren. Dies war mein zwotes Mal mit Rolli, ohne Rolli war es zuvor sehr lang garnicht möglich Bahn zu fahren. ...

Also mit Anmeldung wurde ich freundlich an der DB Info empfangen und in den zutreffenden Bereich begleitet.

Dann mit dem Hubwagen um drei ganze Wagen versetzt eingeladen. Einfach verkehrt, zum Schuß mit dem Kommentar, dann müssen die drinn schon sehen.

Zum Glück hat mein Rolli , ein manueller Aktivrolli, eine Sitzbriete von 36 Zentimetern. Denn ich mußte nun durch die drei Wagen zurück zu den Rollstuhlplätzen. Das wäre mit einem E-Rolli garnicht möglich gewesen. Zubreit.

Zusätzliche Info ich hab mein Smartwheel mit dem Gepäckträger ( von Molap) vorn angekuppelt. Wegen des Gepäcks. so kommt man allein um keine Ecke im Zug!

Hab mir auch dreimal die Hand eingeklemmt. Da ich zum größten Teil selbst gefahren bin.

Vorher stiegen die anderen Fahrgäste mit samt Ihrem Koffer über mich drüber weg. War auch ganz nett :wand: :shock:

Danach wurde mir gesagt ich hätte garnicht mitfahren dürfen, da die Toilette gesperrt ist. :neg:

Von da ab, hatte ich eine Sonnenblumenbedienung, so nett und aufmerksam. Man brachte mich zur normalen Toilette. Nur da war es natürlich recht schwierig.



Nur mal so zur Ernüchterung, damit Du Dir keine falschen Erwartungen machst. Aber insgesamt ist das DB-Personal sehr nett und aufmerksam. Und Fahrgäste helfen auch ganz gern.

:rolli: :rolli: :rolli: übrigens müßte jetzt in den Smilys ein Weihnachtsbaum sein ??

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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Ida » Freitag 20. Dezember 2019, 10:46

Und für die Praxis meld Dich mal beim Mobiservice an, die nehmen Deine Daten auf.

Wenn es soweit ist, meldest Du Dich rechtzeitig , an . Du bekommst eine Bestätigung oder Ablehnung. Ich behaupte mal, wenn Züge fahren, kannst Du sicher einen Service bekommen. Sie begleiten durchaus. Neben mir wurde eine junge Frau mit Lähmungen untergeharkt über den Bahnsteig geführt, dann sicher dem Personal im Wagen übergeben.

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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Sinale » Freitag 20. Dezember 2019, 13:17

Hallo Zusammen,

es gibt keine Verpflichtung für Bahnmitarbeiter, im Zug zu unterstützen, zu assistieren. Natürlich gibt es sehr nette Mitarbeiter, die dies tun. Oft ist auch kein Mitarbeiter zu sehen, gerade bei überfüllten Zügen, gerade dann, wenn Hilfe für betroffene Personen dringend nötig wäre. Natürlich begleiten Mitarbeiter beim Gleiswechsel, oder vom und zum Gleis.
Eine Anmeldung der Daten kann auch unmittelbar vor der Buchung der ersten Hilfeleistung erfolgen, dies muss nicht zwingend vorher geschehen.
Viele Grüße
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Ida » Freitag 20. Dezember 2019, 13:58

gut, dann haben die Bahnmitarbeiter ohne Verpflichtung dazu, mich durch drei Wagen zu meinem Platz gebracht.

Ich denke aber sie haben die VErpflichtung mich im richtigen Wagen abzuladen. Und nicht wie geschehen.
Das sie mich dann zur Toilette begleitet hat, war sicher diesem etwas ungewöhnlichen Zustand zu verdanken.

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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Sania » Freitag 20. Dezember 2019, 15:43

Ida, in falsche Abteil gesetzt zu werden ist ja schon total blöde. Was wäre gewesen, du kommst nicht durch die Reihen :shock:

Ich kann bisher über nichts negatives berichten. Ich bin erst letzte Woche zu einem Konzert gefahren. Die roten Mützen waren alle freundlich und sogar die Züge waren pünktlich.

Meine Sitzplatzreservierung war dieses Mal nicht bei den Rolliplätzen, da noch ein E-Rollifahrer im Zug war. Das wusste ich aber vorher, denn ich wurde gefragt, ob ich auf einen hinteren Platz wechseln kann. Ich komme trotz E-Motion zwischen den Sitzen durch, daher war das kein Problem. Ich habe nur kurz zum Umsitzen den Durchgang verstopft - so wie alle anderen mit ihren riesigen Koffern. Meine Begleitung hat den Rolli dann umgeparkt. Ich habe die Remote Funktion vom E-Motion (Fernsteuerung des Rollstuhls mit E-Motion über das Samrtphone) noch nicht freigeschaltet, daher konnte ich das nicht selbst. Ich wollte das vorher auch mal üben - nicht dass der Rolli sonstwo landet :shock:

Dass man wegen einer defekten Rollitoilette nicht mitgenommen wird, ist mir echt neu. Ich kann das bei dem Geschaukel der Bahn eh nich (darf ich dann überhaupt Bahn fahren :denk: ) Ich gehe immer nochmal am Bahnhof und hoffe, dass der Zug nicht irgendwo stehen bleibt :geek: (Wobei es dann ja nicht schaukelt kommt mir gerade) So habe ich auch schon 7 Stunden Bahnfahrt überstanden. Nur halt ohne Kaffee :oops:

Im Januar geht's bei mir wieder auf Reise. Ich hoffe meine Glücksträhne mit der Bahn hält an.
Liebe Grüße
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Sinale » Freitag 20. Dezember 2019, 23:48

Hallo Zusammen,

Ihr erlebt lauter tolle Dinge, die mir noch nie geschehen sind: In einen falsches Wagen wurde ich leider schon manchmal gebracht, aber ich wurde noch nie danach zum richtigen Wagen gebracht und gefragt, ob ich umsetzen kann, wurde ich auch noch nie, es wurde dann gesagt, da bereits reserviert sei, könne ich mit diesem Zug nicht mitfahren.

Tatsächlich lehnen Manche die Mitnahme ab, wenn die Rollstuhltoilette, oder auch die Zugtüre zum Rollstuhlabteil defekt ist, jedoch dankenswerterweise nicht Alle, Beides schon erlebt!

Sania, selbstverständlich wünsche ich dir, dass die Glückssträhne anhält!
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Sania » Samstag 21. Dezember 2019, 10:19

Hallo Sinale,

das tut mir echt leid, dass du so viel Mist mit der Bahn erleben musst. Nach allem was ich so über die Bahn lese sind deine Erlebnisse die Regel. Was es nicht besser macht, im Gegenteil.

Mit wurde auch mal gesagt, ich dürfte nicht mitfahren, weil der Rolliplatz schon belegt sei. Ich habe geantwortet, dass sie dann bitte die Kinderwagen und die 2x1 Meter großen Koffer auch abweisen sollen, denn diese stehen auch da. Ich durfte dann ins Abteil ohne Platzreservierung.
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Ida » Samstag 21. Dezember 2019, 13:47

zu der Aussage " nicht mitfahren dürfen, da die Rolliplätze schon beleg seien. Gab es da eine Reservierung eines Rolliplatzes mit samt Zusage des Mobiservices. Denn wenn ich den Mobiservice, was ja nun erst zwo mal geschehen ist, geordert hab, gehörte dazu ein Rollisitzplatz und ggf. ein Platz für den Begleiter. Hatte keinen Begleiter, darum war es doppelt unschön.

Wurde gesagt der Rolliplatz ist schon belegt, trotzdem Ihr eine Reservierung hattet??

Ich hatte einen Monat vorher den Mobiservice gebucht, plus den Platz!!! Der gehört ja dazu.

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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Sania » Samstag 21. Dezember 2019, 14:45

Ida, Sinale meinte, dass der Mobiservice ihr keinen Platz mehr reserviert hat, weil schon ein Rollifahrer sich angemeldet hatte. In der Regel wird dann auch der Hublift verweigert. Wenn man auch ohne Hublift in den Zug kommt, dann muss man natürlich nicht wieder aussteigen. Aber das können die wenigsten.
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von OTUV23 » Samstag 4. Januar 2020, 18:18

ich benutz das MSZ der DB seit 2014 regelmässig , beruflich wie auch privat alle arten von zügen...regionalexpress bis zu iCE.....und kann mich eigentlich nicht beklagen....im grossen und ganz funktionierte es immer recht gut....ok man sollte sich einige tage früher anmelden ( bei manchen zügen zu messeen mach ich das oft monate vorher...) wie das reise datum aber sonst...sogar ein wechsel der züge bei verspätung klappte 2 x sehr gut.....und die roten mützen waren immer sehr freundlich und professionell......

klar kinderwägen oder gepäck am rollistellplatz hatte ich auch...das passiert bei sehr vollen zügen halt mal....und klar komt man sich in sehr vollen regionalzügen morgens etwas komisch vor wenn man eigentlich 2 plätze braucht mit dem rolli...aber mir ist da noch nie wer blöd gekommen...eher das gegenteil.... :mrgreen:

@Ida....bewundernswert 3 wagen....dafür wär mein A zu breit ich hab 42cm sitzbreite beim normalen rolli...ich würd da nicht durchkommen....(65 cm gesamtbreite)dann brauchts noch platz f. die hände :-(....und kein wunder das du dir da die hand eingeklemmt hast....

den 70cm breiten (gesamtbreite) hebelrollstuhl hab ich bisher nur in regionalzügen benutzt....( da ist mehr platz wie im ICE)....aber auch das geht....... :D

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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Ida » Samstag 4. Januar 2020, 19:43

ich find es gut, dass Du immer gute Erfahrungen gemacht hast mit dem Mobiservice der Bahn. Ich hab ihn jetzt, wie ich schrieb, das zwote Mal benutzt. Mit langer Voranmeldung und Bestätigung für den Service.

Beim ersten Mal hatte ich noch das Problem das die Hilfe bei der Rückfahrt, nachträglich gestrichen wurde. Mit der Bemerkung wird nicht benötigt. Ja zum Einsteigen mit Rolli benötige ich keine HIlfe??? Wie , komm ich rein? Da war ich zum Glück mit Begleitung unterwegs. Meine Freundin ist dann vorher zum Bahnhof und dort den Mobiservice mit Hublift neu aktiviert. Sonst hätte ich dumm geguckt.

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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Ida » Samstag 4. Januar 2020, 19:51

ach ja, mein Problem bei dem Absetzen um drei Wagons versetzt. War bei mir nicht die Breite, sondern die Länge hauptsächlich. Die Breite mehr schmerzhaft.

Ich hatte am Rolli vorn das Smartwheel mit Gepäckträger angekuppelt. auf dem Gepäckträger hab ich mein kleines Gepäck. Mein Rolli selbst ist sehr kompakt, wie Du nicht nur aus der Sitzbreite vermuten kannst, bin eben klein. Das Ganze ging genau auf den Hublift. Nur in der zwoten Klasse nicht zweimal im rechten Winkel um die Ecke. Nicht allein. Aber mir wurde dann sehr nett vom Bahnpersonal geholfen. Das schrieb ich ja schon.

Du sitzt in Deinem Hebel Rolli eindeutig höher. Mein besonderes Problem war, das die Leute mit Ihren Koffern , als ich nicht vor noch zurück kam, über mich stiegen. Mußt Du Dich aber in einen niedrigen Aktivrolli reindenken. Also ich möchte das nicht gleich wieder.

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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von OTUV23 » Samstag 4. Januar 2020, 20:55

schiefgehen kann immer was....auch beim MSZ......aber sie sind sehr bemüht das beste für einen zu machen

3 waggons mit schmalem gang wär f. mich mit dem rolli unmöglich....

kompakt und leicht ist dein rolli denk ich....ok gross bin ich auch nicht ( auch im stehen nicht..) aber ich geb zu, über mich drübergestiegen :( ist im zug noch keiner....das ist sicher gefühlsmässig ziemlich ungut :wand: ich hoffe das bleibt dir in zukunft erspart....
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Sania » Montag 6. Januar 2020, 20:23

Ich war jetzt wieder zwei Tage mit der Bahn unterwegs. Alle Züge pünktlich und der Mobiservice nett und zuverlässig. Ansonsten wäre es echt anstrengend geworden bei der Kälte.
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Ida » Dienstag 7. Januar 2020, 09:41

Hallo Sania, ein Glück. Toll, das Du so viel unterwegs bist. Weiß, es ist beruflich notwendig.

lieben Gruß aus Berlin Ida
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Re: Bahn-Begleitservice - Erfahrungen?

Beitrag von Sania » Dienstag 7. Januar 2020, 13:44

Ida, ich fahre ehrlich gesagt nie alleine. Das traue ich mir nicht zu. Ein Zug der umgeleitet wird und ich hänge fest. Die Züge durch Köln werden z.B. oft nach Deuz umgeleitet..dieser Bahnhof ist aber nicht barrierefrei :neg:
Auch das Wort "Schienenersatzverkehr" ruft Herzrasen hervor.
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